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Dieses Thema hat 25 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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DasLottchen Offline




Beiträge: 206

11.02.2011 16:33
#16 RE: Eine Neue antworten

wir sind dabei
LG Alexandra

hörmy Offline



Beiträge: 43

11.02.2011 16:39
#17 RE: Eine Neue antworten

@ wenigpaddler: "Wenn ich den Hund so hätte sitzen sehen wie auf dem Bild, wäre ich vor lachen ins Wasser gefallen.
Hunde sind doch die besseren Menschen."

Hallo, Andreas! Wenn auch keiner auf deinen Kommentar reagiert hat: mach dir keine Sorgen wegen deines Humors! Mir ging es genauso! Hab mich echt abgelegt!!

(Liebe "Neue": das soll jetzt nichts gegen deinen Hund sein! )

Viele Grüße, hörmy

ich Offline




Beiträge: 463

11.02.2011 19:30
#18 RE: Eine Neue antworten

Zitat von DasLottchen

Letztes Jahr haben wir mit einer befreundeten Familie eine längere Tour gemacht, und haben einfach festgestellt, dass selbst der Atkinson für uns als Familie schon eng wurde. Und wir planen eher, in Zukunft noch längere Touren zu machen.... da muss Zelt und Co mit. Und obwohl unsere Tochter die kleineren Hosen trägt, hat sie doch das meiste Gepäck... komisch

Ja den Atkinson soszusagen dann durch meinen Mann solo fahren zu lassen.. ginge auch. Letztes Jahr in Schweden haben wir allerdings letztendlich eine schöne Tour abgebrochen weil wir Angst hatten, den Atkinson zu "schroten". Haben dann noch einen anderen Flussabschnitt befahren der "friedlicher" war, aber irgendwie auch 'langweiliger'.... und die Portagen waren verdammt anstrengend... und auch da muss ich ja dann wieder mit anpacken ... naja, das Thema mit zwei Booten war ja auch noch nicht final durchdacht bei uns....



Hi Alexandra,
mir fallen da zwei Dinge zu ein:
1. Grundsätzlich nehmen Kanadierfahrer viel zu viel Gedöns mit (Sorry Leute )
Also spart am Gepäckt und lasst mehr Dinge zu hause. Wir fahren mit 2 Kindern und kompletter Ausrüstung inkl. Essen für 8-10 Tage in nem 17 Fuss Boot und haben noch ein paar Angeln etc. dabei.

2. Ein universelles sehr leichtes Boot, dass du alleine handhaben kannst kostet entweder seeehr viel Geld oder du schaust dir mal n Ally an...


@Albert
Ne gemeinsame Ilmenautour ist ne tolle Idee!
LG
Bene (auch aus Hamburg)

DasLottchen Offline




Beiträge: 206

11.02.2011 20:26
#19 RE: Eine Neue antworten

ja das Gedöns - ich weiß auch wir haben zu viel Zeugs dabei. Richtig schwierig finde ich es, die Hunde im Boot unterzubringen. Das Kind sitzt auf dem Gedöns (Kiste, Packsack) und nimmt so keinen "Stauraum" weg. Hund sitzt fast nie auf den Packsäcken (die Sitzhaltung auf dem Bild war wirklich die große Ausnahme). Und der Fußraum, der von 2 Hunden belegt wird ist für Gepäck verloren...so ist das zumindest bei uns.

zu 2. wir hatten auch schon überlegt, uns ein zweites Pakcanoe zuzulegen (das Gewicht kann ich ganz gut bewegen)....aber eigentlich nutzen wir die Vorteile eines Faltbootes sonst eher nicht, oder zumindest sehr selten.

LG Alexandra

moose Offline



Beiträge: 1.478

11.02.2011 22:21
#20 RE: Eine Neue antworten

northshore von bell oder ähnliches in kev 26 kilo (teuer)
cree familien waren um 1900 mit mehr gedöns (auch hunde)unterwegs (als ihr) in 18,5 fuss canous (mit segel).
2 boote wäre für lange tour wohl zu unhandlich
für die tour alleine zwischendurch dann ein soloboot
http://www.youtube.com/watch?v=TClbMze4peM

moose

was wäre ein o/c ohne racine, ofen + tipi/cft

ich Offline




Beiträge: 463

11.02.2011 23:27
#21 RE: Eine Neue antworten

Zitat von moose

cree familien waren um 1900 mit mehr gedöns (auch hunde)unterwegs (als ihr) in 18,5 fuss canous (mit segel).


Ja schon, aber imo hinkt der Vergleich:
Zu der Zeit gabs nix anderes und die haben das nicht gemacht um einen möglichst bequemen Urlaub zu machen, sondern weil es (lebens)notwendig war, oder?

Gruß
Bene

lej ( gelöscht )
Beiträge:

12.02.2011 00:55
#22 RE: Eine Neue antworten

Hallo again
Da gibt es ganz viele verschiedene Meinungen, die alle richtig sein können.
Frank Münkers Vorschlag taugt zumindest aus folgendem Grund gar nichts. Er ist meiner Meinung nach einfach kein Durchschnitt, sondern ein sehr erfahrener ausgesprochen guter Paddler im oberen fahrtechnischen Segment. Bis man dahin kommt, was ich bei mir selbst schon ernsthaft bezweifle, dauert recht lange. Deshalb ist er in diesem Fall ausnahmsweise nicht ernst zu nehmen.
Der Atkinson ist ein tolles, sicheres und leichtlaufendes Kanu, welches aber wie JEDER andere zu große Canadier für diese Situation auch, von Otto Normalverbraucher solo gefahren, bei viel Wind beschwerlich im Handling werden kann, meiner in Kevlar-Kohlefaser und sehr wenig Gewicht wird das dann auch. Wind gibt es im Norden öfter und heftiger als im Rest der Republik und es ist hier wichtiger, dem Wind und der Sicherheit auch Rechnung zu tragen.
In dem vorliegenden Fall ist der Atkinson sicher zu klein, wie bei mir. Bei Bene(ich), sieht die ganze Familie nach der Tour immer fast verhungert aus, darum reicht ihm ein 17füsser.
Marken möchte ich jetzt mal außen vor lassen, das gibt nur heiße Köpfe.
Mit Kindern, Hunden, reichlich Gepäck und häufigen unbekannten Ausstiegen über steinige Ufer auf langen Touren, würde ich ohne Kompromisse zu zwei deutlich kleineren Kanus in Royalex tendieren, schnell und schlank sind nicht das Wichtige. Ein kleinerer Tandem bis höchstens 16 Fuß und ein etwas leichteres, nicht unbedingt kürzeres Soloboot mit gutem Ladevolumen, halte ich für eine problementspannende Lösung.Paddeln soll Spaß machen.
Beide Canadier sollten dann gut unter 30 kg, der Solo bei ca. gut 20 kg liegen und dann auch von einer leicht gehandycapten Dame, unproblematisch gehandelt werden können. Das ist eine realistische Möglichkeit. Ein einigermaßen erhaltener Atkinson erziehlt immer noch auf dem Gebrauchtmarkt einen guten Preis und bei der Neuanschaffung kann man bei den Händlern nachfragen, wie es mit Vorführ- oder Gebrauchtbooten aussieht. Ein benutzter Wandercanadier hat ja schneller Kratzer als man denkt, da tuts auch ein Gebrauchter.
Besseres Know How wird durch einen Kurs sicher schneller erreicht, wobei ich mir vorstellen kann, dass es gut ist , zwischen den Kursen einen gewissen Zeitabstand ein zu bauen um das frisch Erworbene erst mal in die eigene Praxis einfließen lassen zu können ohne es durch zuviel Input auf einmal zu verwässern.
LG Jürgen

Nachtrag: mit Sieben hatte meine Tochter keinen Bock mehr auf "passiv im Boot rumsitzen" gehabt und ist seitdem eine merkbare Hilfe. Mit acht im letzten Jahr, hat sie bei Jörg Wagner auf dem Forumstreffen einen kleinen Kurs, allein im Canadier sitzend, gemacht und nervt jetzt schon mit Manöverkritik. Lej ist gerade fünf und bedient schon das Segel mit. Jörg Wagner macht bestimmt auf dem Kringeltreffen am Edersee auch so einen Kurs.

bjoernen Offline




Beiträge: 417

12.02.2011 01:11
#23 RE: Eine Neue antworten

Hi Alexandra,
Hi Bene,

der Tip mit dem Ally ist wirklich eine gute Sache. Im Gegensatz zum Pakcanoe hat ein 16,5 er oder 17er ein gewaltiges Ladevolumen. Die Boote sind erwiesener Maßen in fast allen Lebenslagen solo superleicht fahrbar. Die Stabilität ist so hoch, dass auch tollende Kinder und Hunde keine ernstzunehmende Unruhe in das Boot bringen. Und bevor ich mit einer kaputten Halswirbelsäule ein Soloboot durch die Gegend schleife, respektive auf- und ablade, zerlege ich doch lieber mein Boot in transportable Häppchen, packe diese entweder lose in den Kofferraum oder in den Ally-Rucksack, den ich dann auf einer leicht zusammenklappbaren Sackkarre oder sonstigen Geräten ohne Stress hinter mir her ziehen kann. Auf- und Abbau sind im Gegensatz zu einigen Märchen kein großer Aufwand. Selbst nach ordentlicher Wasseraufnahme bei Regenfahrten überschreitet das Gesamtgewicht des 16,5er Ally die 20Kg nie.

Davon mal abgesehen, würde ich ganz dringend mit einer manuell therapierenden Physiotherapeutin (Ist eine spezielle Ausbildung / Zulassung) die Probleme angehen und im gleichen Zuge die Bewegungsabläufe im Boot besprechen und optimieren. Die beschriebenen Probleme sind nicht lustig und können durchaus auch mal zu anderen Neurologisch relevanten Erscheinungen im Arm führen. Selbst im größten Ozeandampfer wird die Fahrt ab dem Moment gefährlich, wenn wesentliche Elemente des Antriebes ausfallen. Der hat aber im Gegensatz zum Soloboot noch redundante Systeme.

Sorry für den Dämpfer.

Grüße

Björn

... der mit dem Ally tanzt ...
(und ständig an's Essen denkt)

DasLottchen Offline




Beiträge: 206

12.02.2011 21:47
#24 RE: Eine Neue antworten

Hallo nochmal.

Nun - mag sein dass andere mit weniger Gepäck in kleineren Booten längere Strecken fahren können/konnten.. schwerere Boote schleppen können/konnten.... what ever... mein Anspruch ist ein anderer. Ich möchte eine entspannte Zeit erleben, möchte vor allem dass meine Tochter auch die nächsten Jahre noch mit Freude mitfährt und mir nicht irgendwo vor den Latz knallt, bei Opa ist es schöner, das Essen besser und Fernsehen kann sie dort sowieso... also packe ich lieber zwei Bücher und drei Spiele mehr ein und bin gerüstet für Regentage. Bin schon verdammt stolz, wie viel die Lütte schon mitmacht, was sie so durchhält (2 Stunden irgendwo rumsitzen bis wir die Boote wieder weitergewuchtet haben..) einfach klasse. Dafür schleppe ich eben auch noch extra Entertainment mit.

Der Einwurf von Jürgen hat mich auch vorher schon beschäftigt, bisher hat sich meine Tochter noch mehr oder weniger "schippern" lassen, ab und an schon mal mitgepaddelt... aber ich denke auch das wird sich bald ändern. Sie wird mehr wollen, ob es ihr dann reichen wird, ab und an in der Mitte mal das paddel zu schwingen?

@ Björn: danke für deine Sorge um meine Gesundheit, ich kenne meine "Einschränkungen" schon ganz gut, bin ich angemessenener fachärztlicher Betreuung und mein Problem sind auf keinen Fall die Bewegungsabläufe im Boot. Das hat andere Ursachen die sich einfach jeglicher Einflussnahme entziehen. Und wenn ich das Paddel mal nicht mehr halten kann, werde ich rechtzeitig vorher aufhören... das ist gut einschätzbar. Ich muss es nur nicht durch unnötige Belastungen noch beschleunigen.

Trotzdem noch mal Danke für die Anregungen und auch Beratungsangebote. Ich freue micht über Vorschläge.

LG Alexandra

trullox Offline



Beiträge: 616

12.02.2011 22:32
#25 RE: Eine Neue antworten

Hallo Alexandra! Unser Enkel Leo ist etwa so alt wie dein Töchterchen. Früher ließen wir ihn in der Mitte sitzen, d.h. er versuchte mit seinem kleinen Paddel seitlich mitzuschaufeln, hat sich aber verhältnismäßig schnell gelangweilt. Das änderte sich erst, als er ganz vorn im Boot zwischen den Beinen meiner Frontfrau sitzen durfte und sein Paddel sehr dicht und effektiver am Süllrand führen konnte. Er hatte freien Blick nach vorn, spürte die Geschwindigkeit, fühlte sich irgendwie mehr als Bootsführer und langweilte sich überhaupt nicht mehr, auch nicht über Stunden. Unser Boot ist ein sehr leichtes Kevlarboot.
Ihr könnts ja mal ausprobieren, ob es dann für die Kleine auch so einen großen Unterschied macht.
Herzlichen Gruß!
Fred

DasLottchen Offline




Beiträge: 206

12.02.2011 22:52
#26 RE: Eine Neue antworten

das ist eine ganz gute Idee..... sonst liegt der Hund vorne, da könnten wir ja mal Plätze tauschen.
Sie möchte inzwischen auch wirklich "fühlen" dass sie auch etwas bewegt, dass sie zum Vorwärtskommen beiträgt.

LG Alexandra

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