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Dieses Thema hat 69 Antworten
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 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
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Lodjur Offline




Beiträge: 731

09.05.2010 21:39
#16 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

So Mädels, Butter bei die Fische...
Hier mein neuer Zeltofen. Etwas über 9 L Volumen. Länge 32 cm, Durchmesser 22 cm. Gewicht 4.6 Kg Das wird noch leichter wenn ich die sauschweren Fussteile aus 3 mm V2A gegen welche aus Aluminium getauscht habe. Komplett zerlegbar, natürlich ohne Werkzeug. Kann zu einer Einheit 16 cm x 30 und die beiden Teller oder völlig in Einzelteilen verstaut werden.

Also, ich hatte von Godi einen Link bekommen auf die Seite von Titanium Goat. Die bieten einen kleinen Zeltofen an der leicht ist und es ist im Prinzip ein liegender Zylinder mit Ofenrohr. Ich fand die Idee klasse aber die Ausführung war mir etwas zu fieselich. Das ist aber natürlich Geschmacksache. Bei genauerem Hinsehen meinte ich zu erkennen das das Ding im Prinzip aus zwei Tellern und Stahl bzw. Titanfolie besteht. Ok, Die Idee fand ich gut, nicht gut fand ich die Verbindung Ofenrohr-Ofen. Die haben einfach ein Loch in die Folie gemacht und das Rohr da irgendwie reingefriemelt. Egal, ich will das Ding auf keinen Fall schlecht machen, es funzt wohl gut aber ich dachte mir das kannste schöner besser und sowieso.....

Aber im Ernst, da ich kein UL Fanatiker bin und das Gewicht soweit ich es absehen konnte durchaus im Rahmen bleiben würde habe ich mich entschlossen den Ofen aus Edelstahl zu bauen. Verwendung fanden 2 Essteller von Relags, 80 cm x 30 cm Federstahl Folie 0.2 mm für den Korpus, der gleichen Güte wie die 3 m x 30 cm 0.1 mm Folie für das Ofenrohr. Bestellt bei der bekannten Fa. für Präzisionsfolien. Die kürzlich vorgestelletn Stahlringe (Schaumspeisenringe)5 Stück um das Rohr zusammen zu halten. 2 verstellbare Tortenringe zur Stabilisierung des Korpus und ein paar Stücke Gewindestange. Bei Titanium Goat nutzen sie die Gewindestangen aussen um den Korpus zusammen zu ziehen. (Die beiden Teller gegen das Ende der Folie zu drücken.) Damit die Folie sich nicht aufrollt legen die Drahtseilringe um den Korpus. Das mache ich mit den beiden Tortenringen. Die sind an den Griffen mit einer starken Zugfeder versehen und halten das Folienrohr stramm zusammen. Die Gewindestangen habe ich nach innen verlegt und mir somit Auflagen geschaffen auf die ein Brennrost unten und ein Flammschild oben (zum Schutz der Folie)aufgelegt werden können. Das Feuer brennt so nicht direkt auf der Folie wie beim Titanium Ofen sondern auf einem Rost der Luftzufuhr von unten hat. Da man die Stäbe nicht sieht schaut der Ofen auch besser aus. ( nicht so fieselich halt...)Beim Titanium hängt ein Blech lose vor der vorderen Öffnung..hmmmm.

Ich habe dem Teller einen Flanschring, habe ich mir aus 1.5 mm V2A lasern lassen, verpasst. Das stabilisiert den Teller und gab mir die Möglichkeit eine richtige Tür (auch gelasert) einzubauen. Und, das Auge isst mit, mit Glaseinsatz! Freue mich schon auf die sichtbaren Flammen.... Sollte das schiefgehen habe ich eine zweite Klappe ohne Loch gleich mit gebaut. Kann leicht ausgetauscht werden. Das Ofenrohr wollte ich nicht durch die Folie anschliessen und so habe ich dem hinteren Teller auch einen Flansch zur Verstärkung verpasst und da wird der momentan noch im Bau befindliche Auslassbogen mittels Bajonett Verbindung angesetzt. Der Bogen ist aus 1.5 mm V2A und enthält auch eine Regelklappe und am oberen Ende ein austauschbares Funkensieb. Das sollte da noch im Bereich der evt. Glut nicht zubacken sondern sich immer freibrennen. Am oberen Ende dann als Anschluss für das Folienrohr wieder einer der (Schaumspeisenringe)..herrliches Wort . Als Füsse hatte ich zuerst eine andere Lösung, die war aber irgendwie zu wackelig. Habe heute Nachmittag in einem Anfall von Genialität plötzlich eine besser Lösung gefunden. Ich hatte aus meiner Hobobau Zeit noch ein Fusskreuz über. Das habe ich einfach vorne und hinten mit Rändelschrauben an den Tellern befestigt und damit es auch stabil wird an den Seiten mit je einer Gewindestange fixiert. Der ganze Ofen ist absolut fest und fühlt sich nicht an wie aus Folie gebaut. Jetzt bleibt dann nur noch der Brenntest.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Angefügte Bilder:
gesamtansicht.jpg   von_vorne.jpg   seite.jpg   rückseite.jpg   sicht_n_innen.jpg   innenleben.jpg   alles_zusammen.jpg  
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Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

09.05.2010 21:53
#17 - - - - - Herzlichen Glückwunsch - - - - - antworten

Sahnemäßig, Super!!


Danke, dass Du uns teilhaben lässt!


lG Leichtgewicht

moose Offline



Beiträge: 1.478

09.05.2010 21:55
#18 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

genial was kostet denn das lasern

´und nicht vergessen - es geht hier ja eigentlich um den o/c

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

10.05.2010 03:22
#19 - - - - - - - Ofenteile-Namenssuche - - - - - - - antworten

hmmmmmmm, was noch fehlt ist ein Name... Zeltofen ohne Namen??? Geht gar nicht!!!

Also Bernd - Namen nachliefern!!!

Forumsvorschläge???

"Luchsfeuer" hast Du ja schon verbraten ( http://www.discovery2010.net/php/site_article_392.html )

"Luchsofen" hat auch schon jemand gebunkert ( http://picasaweb.google.de/alexander3168/Luchsofen# )

"Zylinderofen" angelegt an die Inspirations-Tube??

"Berndofen" ???

"Muchofen" ??

"Ooy-Stove" ???

hmmmmmmmmmm . . . .

"Schaumspeisenringofen" ?? könnte man SSR-Ofen oder SSR-Zeltofen abkürzen . . .
(jetzt denkt Ihr wieder: Hat dieser Dussel um diese Uhrzeit nur Blösdinn im Kopf?? - bin daheim & kann nicht schlafen - gggggggggg)

"Esstellerofen" ??

"33/20-Ofen" ??


Wie dem auch letztendlich sei - ich will ihn brennen sehen!!! " Brenne - Du Ofen . . . "


lG (der um diese Uhrzeit total durchgeknallte) Leichtgewicht

HeinzA Offline




Beiträge: 1.367

10.05.2010 08:26
#20 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Hallo Bernd,

egal, wie das Teil heissen wird, dir ist da wieder mal ein tolles Teil gelungen, absolut deiner würdig... Hut ab!

Liebe Grüße
Heinz

Nur zahme Vögel träumen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.

Wer vom Weg abkommt lernt die Gegend kennen.

http://www.karteundkanu.at

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

10.05.2010 09:12
#21 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Absolut genial!!!! Bin gespannt wie die Erfahrungen beim Einbrennen sind.

Internette Grüße Thomas

Lodjur Offline




Beiträge: 731

10.05.2010 13:23
#22 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Hi, na das freut mich das es Euch auch gefaellt.

@ Godi wie waere es mit "The Tube" ;-). Uebrigends ist der "Luchsofen" eigentlich auch von mir. Der Typ hatte damals brav gefragt ob er meinen kopieren darf und da ich nix dagegen hatte nannte er ihn sogar Luchsofen.

@ Moose wegen meiner Ungedult war es teurer als erwartet. Fuer 2 x Frontflanschring, 3 x Auslassrohrflansch, 2 x Tuere (1 x mit Loch) sowie 1 x Scheibe fuer die Regelklappe, alles aus 1.5 mm V2A habe ich 120 Euro gezahlt. Waere deutlich preiswerter wenn ich gewartet haette bis ein groesserer Auftrag reingekommen waere. Dann packen die solche Kleinteile in die da anfallenden Abfallstuecke und ich zahle quasi anteilmaessig die Kosten fuer Laser und Material. Fuer mich wurde jetzt extra eine Platte angebrochen und dann kostet auch der Laser richtig. Jeder Zuendvorgang wird berrechnet wenn der Laser nicht durchgaengig schneiden kann sondern absetzen muss.

Das erste zuendeln braucht noch etwas, erst muss noch der Auslassbogen fertig werden. Da ich keinen gefunden habe der weniger als 3 mm Wandstaerke hatte und auch viel zu gross baute, habe ich mir, bzw. lasse ich mir aus 1-1.5 mm Blech ein 20 cm Rohrstueck machen. Das teile ich dann im 45 Grad Winkel und schweisse es zu einem so sehr kurz bauendem Winkelbogen zusammen. Dann noch die Regelklappe und das Funkensieb rein und dann kann es losgehen. Bilder dazu folgen natuerlich.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

10.05.2010 13:39
#23 I'm proudly presenting: antworten

an uniquely tent stove 2010:
>> " The TUBE " <<
Joooaa, kommt gut...

Olaf Offline




Beiträge: 341

10.05.2010 13:46
#24 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

absolut oberaffengeil!!! Bin hin und weg. Auch will schnell Bilder in betrieb sehen.

Was mir so ganz spontan einfiel, wäre es der Rauchgase wegen nicht evtl besser, den Abgang nicht zweiteilig mit 45' zu fertigen, sondern dreiteilig mit 22,5' Schnitten?

Viel Spaß mit dem neuen Ofen.

Olaf

Lodjur Offline




Beiträge: 731

10.05.2010 19:27
#25 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Hi Olaf, ich habe das ganz bewusst gemacht. mein alter Zeltofen, der stehende Zylinder ala Petzofen zieht so gewaltig mit den 3 Metern Rohr dran das ich mir dachte es kann nicht schaden die Strömung etwas zu behindern in dem ich den Bogen nicht so rund und "strömungsgünstig mache. Indem ich die Rauchgase zwinge fast rechtwinklig zu strömen sollte sich eine turbulente Strömung am Knick bilden während im langen aufsteigenden Rohr wieder eine laminare Strömung voherrscht. Die Turbulenz sollte evt. Funken daran hindern sofort ungehindert aufzusteigen. Und das Sieb kommt ja auch noch.

Noch ein paar Details falls sich jemand an den Nachbau machen möchte. Wen es interessiert, kann mich nat. direkt anmailen. Ich geb alles an Info raus.
Die Flanschringe sind immer beidseitig an den Teller punktgeschweisst. (Angepunktet). Das geht schnell und bedeutet deutlich weniger Arbeit. Kann man sich in jeder halbwegs gut ausgestatten Blechnerei/Schlosserei machen lassen. Will/muss man schrauben, muss man sich sehr flachköpfige Senkkopfschrauben besorgen und den äusseren Ring passend ansenken. Die Tür schliesst sonst nicht halbwegs dicht. ( Was aber auch nicht soo ein Problem sein sollte bei gutem Zug in Richtung Ofenrückseite)Innenliegende Muttern stören ja nicht.

Damit ich die 4 M4 Gewindestangen die die beiden Teller zusammenziehen nicht auf Vorder- und Rückseite mit Flügelschrauben sichern musste (der kleine Ästhet in mir wollte eine schöne Front ohne gross vorstehende Schrauben) habe ich mir 4 kleine Zylinder 8 mm x 12 mm aus Edelstahl gedreht. Durchgangsgewinde M4. Die Seite die nach innen zeigt wurde auf den ganzen Durchmesser angesenkt so das ein kleiner Trichter entsteht.

Diese Zylinderchen dann von innen auf den Teller geschraubt. Von aussen sieht man das es flache Imbus Rundkopfschrauben sind mit denen die Zylinder festgeschraubt sind. Die bleiben immer dran. In den rückwärtigen Teller kamen 4 mm Durchgangslöcher. Man kann nun, wenn man die Folie auf das nötige Mass aufgezogen hat, stabilisiert wird das durch die Tortenringe, die Folie schnarrt also nicht unkontrolliert auf, die beiden Teller aufsetzen. Von hinten die Gewindestangen durchschieben und mit der Hand in den Ofen fassen. Öffnung ist 10 cm D. Die Gewindestange mit Hilfe des kleinen Trichters ins Gewinde einschrauben und ein paar Gänge eindrehen. Da man ja nicht um die Ecke schauen kann helfen die Trichter die Stange zu zentrieren. Dann hinten eine kleine U-Scheibe und die Flügelmutter drauf. Wenn alle 4 drin sind schön langsam nd gleichmässig nachspannen und zuletzt die Tortenringe stramm ziehen und die Federn einhängen. Der Korpus ist jetzt unglaublich fest! Die Folie wird durch das anziehen leicht gegen die Rundung der Teller gedrückt und liegt absolut dicht an. Die dann da drüberliegenden Tortenringe fixieren das nochmal zusätzlich.

Als Verschluss habe ich einen Messing Kugelschnäpper aus dem Möbelbau genommen. Der besteht komplett aus Metall(Messing, Stahlfedern und Stalkugeln. Denke mal das der das aushält da ich vermute das sich die grösste Hitze in Zugrichtung hinten im Ofen konzentrieren wird. Die Tür habe ich so befestigt das sie in der Hälfte an der das Scharnier angepunktet ist nicht völlig auf dem Rahmen aufliegt. Da ist ein Spalt von etwa 0.5 mm. Die Idee ist das die so da einströmende Luft einen Spülluftschleier über das Glas der Tür legt und das vor verkokeln etwas schützt. Ob das was bringt wird sich zeigen. Schaden tut es aber auch nicht. Für die unter der Tür liegenden Luftlöcher die unter dem Brennrost münden habe ich erstmal keine Schieber vorgesehen.

Brennrost und Flammschild sind eine Idee von mir die nicht zum Betrieb nötig sind. Der Vortex von Titanium Goat hat das auch nicht und funktioniert auch.
Ich bilde mir aber ein das es durch den unterlüfteten Rost eine bessere Verbrennung gibt. Das sollte das Holz zu feinster Asche verbrennen und man müsst wohl so 2 Tage auskommen bevor man die Asche unter dem Rost ausleeren muss. Der Flammschild soll die Folie etwas vor zu intensivem Flammenkontakt schützen.

Die Auslass Rohrverbindung stelle ich mir so vor. In den Flansch kommen rechts und links des Loches je eine M4 Schraube die etwa in der Dicke des Flansches also 1.5 mm vorstehen. Die beiden aufeinanderliegenden Flansche plus der Teller ergeben etwa 3.5 mm Stärke. Genug um ein halbwegs sicheres Gewinde einzuschneiden. Der dritte Flanschring den ich habe lasern lassen bekommt an die gleiche Stelle zwei Löcher im Durchmesser der Schraubenköpfe. Davon ausgehend im Halbrund je einen 1-1.5 cm langen Schlitz in Stärke der Schraube also 4 mm. Dieser Flansch wird dann so an das Rohr geschweisst das man es etwas verdreht aufsteckt und nach einfädeln der Schraubenköpfe gerade dreht. Also ein Bajonettverschluss. Zur Sicherung könnte man die beiden Schrauben nun auch leicht andrehen. Dann sitzt das Rohr Planflansch auf Planflansch dicht am Ofen.

Da ich eigentlich nie im Zelt koche habe ich eine Kochmöglichkeit erstmal nicht vorgesehen. Die breiten Tellerränder lassen aber Platz an der oberen Rundung zwei zusätzliche M 4 Gewindestangen anzubringen so das dann eine Stellfläche entsteht auf der man wenigsten einen Wasserkessel platzieren kann und somit Wasser erwärmen/ kochen kann. Die Wärmeübertragung durch den nur schmalen Kontakt zur Ofenrundung plus Strahlungswärme dürfte aber nicht so prickelnd sein. Müsste man austesten.
Das Untergestell kann man nat. auch einfacher lösen, da bleibt Raum für eigene Fantasie.

So, das wars im grossen und ganzen. Man braucht eigentlich nur ein paar gute Bohrer und eine Metallsäge. Schrauben, Muttern, U-Scheiben, Gewindestangen Scharnier und Schnäpperverschluss, alles aus V2A und aus dem "Bauhaus". Die haben eine gut sortierte Schubladenwand für auch einzeln zu kaufende Edelstahl Schrauben Muttern und Scheiben. Auch die schönen Flachrundkopf Imbusschrauben die es sonst selten gibt. Die Flansche und feste Tür sind Kür, es geht auch ohne wie man am Vortex Ofen sehen kann. Tortenringe vom Aldi/Lidl und auch bei Westfalia. Schaumspeisenringe ...hihi in der Metro und ich glaube etwas teurer auch bei Westfalia. Die Zugfedern bekommt man auf Länge im Metallwaren Fachhandel mit gut sortierter Schrauben und Kleinteileabteilung.
Ach ja, das 10 cm Loch und das 6 cm Loch in den Tellern habe ich mit einem Rekordlocher gemacht. Ist so eine Schraubstanze wie man sie auch benutzt um Löcher in die Edelstahlfläche einer Spüle zu machen. Ich hatte sowas in der Grösse zum Glück in der Firmenschlosserei. Man kann aber auch mal in einer Schlosserei nachfragen. Ist 3 Minuten Arbeit, sollte mit Obulus in die Kaffeekasse erledigt sein. Sägen ginge bei dem dünnen Edelstahl der Teller eher nicht. Oder den Laserman oder Wasserstrahlschneiderman fragen, die könnten das nat. auch.

CU Bernd

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Loghome Offline



Beiträge: 18

12.05.2010 16:51
#26 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

So ich bin wieder mal sprachlos! Der Ofen sieht ja super aus, eine richtige Augenweide!!

Ich habe vor zwei Jahren aus einem kleinen Ölfass einen Ofen selber gemacht. Habe aber eine Eisenplatte zum kochen montiert, das vermisse ich an deinem Ofen. Es muss jeder selber wissen was er will. Bei meinem Ofen hat alles im Ofen platz und ist darum auch ziemlich platzsparend, nur das Gewicht liegt bei ca. 8kg an der oberen Grenze. Der Ofen hat mich nur Zeit gekostet, da ich alles im Alteisen gefunden habe.

Bin mal gespannt, wie du den Kaminanschluss machst und wie das Einbrennen geht. Du wirst sicher noch ein Bild reinstellen.

Freundliche Grüsse
Roland

Angefügte Bilder:
Zelt Saanenmös _02.jpg  
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Lodjur Offline




Beiträge: 731

12.05.2010 18:50
#27 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Na, deiner ist aber auch nicht schlecht, aber halt nicht zerlegbar. Und kochen war bei mir halt gar keine Priorität. Ich bin ein eingefleischter Hobo Koch und mache mir höchstens mal Wasser im Zelt warm. Aber es ist immer klasse was so für Öfen aus der Versenkung auftauchen. Godi wird seine Freude dran haben...und ich auch :-)
CU Bernd

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Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

12.05.2010 19:30
#28 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Zitat von Lodjur
Godi wird seine Freude dran haben...



GENAU!

Godi HAT seine Freude daran, sehr schöne, kreative Heimarbeit - meine Anerkennung!

Wenn Du willst, würde ich den dan in der zweiten Auflage des TentStoveBook(s) aufnehmen...

Kriegst PM...

lG Leichtgewicht

Lodjur Offline




Beiträge: 731

12.05.2010 20:08
#29 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Hi Roland, wenn ich es richtig sehe und deute hast du zumindest den Abgang zum Rauchrohr aus Wickelfalzrohr gemacht.Gaaaanz schlecht wenn das verzinktes Rohr ist. Beim Verbrennen der Zinkschicht wird sog. Zinkrauch frei der extrem gesundheitsschädlich ist. Früher haben da viele Schweisser massive Probleme mit den Lungen bekommen. Die Pflicht das in Räumen nur unter Absaugung geschweisst werden darf kommt u.a daher.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

Loghome Offline



Beiträge: 18

12.05.2010 22:55
#30 RE: Nicht schlagen...;-) Ofenteile... antworten

Hallo Bernd
Das hast du richtig gesehen. Danke für die Aufmerksamkeit. Das es gleich so extrem schädlich ist habe ich nicht gewust. Ich hatte schon ein ungutes Gefühl gehabt, habe jedoch den Ofen ein paar mal im Freien so richtig rot geheizt bis das Rauchrohr auch geglüht hatte. Nun habe ich immer die gleichen Rohrstücke unten gehabt. Da habe ich mir gedacht, dass es nicht mehr gefärlich sein sollte oder was meinst du? Natürlich ist mein Traum immer noch ein Rollrohr aus Edelstahlfolie, nur finde ich in der schönen Schweiz nirgens einen Lieferant für Edelstahlfolien. Wenn ich ein Lieferant hätte, hätte ich da nähmlich noch mehr Projekte die ich realisieren würde. Ich bin eigentlich auch mehr auf der Edelstahlseite.
Freundliche Grüsse
Roland

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