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 Allgemeines Canadierforum
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Jörg Wagner Offline



Beiträge: 871

23.09.2008 13:14
#91 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Hallo M&F,
für den Ernstfall gibt es auch noch meinen Hassel Pro, der gilt als noch schneller, leider habe ich kein einstellbares Bild, aber beim nächsten Besuch könnt Ihr ja mal schauen.
Jörg Wagner

martinaundflorian Offline



Beiträge: 490

23.09.2008 14:00
#92 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Servus Jörg,

hab ihn schon gesehen, ich würd die Dinger alle mal gerne fahren! Mal schauen wanns passt...aber wie gesagt, dank dem Bell Mystic gibt es ja keinen akuten Handlungsbedarf. So lange wir mit der hälfte der Wanderkajaks mithalten können bin ich erst mal zufrieden

--------------------------------------------------
Keep the open side up!

vauWe Offline



Beiträge: 132

23.09.2008 14:40
#93 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Zitat von martinaundflorian
... So lange wir mit der hälfte der Wanderkajaks mithalten können bin ich erst mal zufrieden

Mit der Einstellung wird man halt nur Zweiter . Fahren würde ich so ein Ding aber auch gerne mal. Wer hat Lust, so ein Gerät nach Dresden zu bringen, um mit mir zu fahren? ... jaja, weiß schon.

1.000 Seen war übrigens gut. Besonders die Seekajakfahrer, die mich über X Kilometer auf der Welle mitgenommen haben, weil sie es mit ihrem Ego nicht in Einklang bringen konnten, sich bei so einem Quarkstecher auf die Welle zu setzen. An den Portagen habe ich sie dann abgehängt. War offenbar ein ungewohntes Bild, jemanden sein Equipment tragen zu sehen, der dabei noch eine Hand frei hat, um die Flasche zu halten (Apfelschorle - nur damit keine Missverständnisse entstehen).

Erkenntnisse:
Eigene Klassen bekommt man ab zwei Booten (Wir waren zwei; allerdings wurde nicht zwischen Damen und Herren unterschieden - Sorry, Sabine.)
Man kann mit dem Advantage 42 km unter fünf Stunden fahren (Ich kann es nicht.)
Kajakfahrer werden komisch, wenn sie von Canadierfahrern überholt werden.
Schneller sind sie aber nur, wenn sie auch besser sind (Das gilt jedenfalls bei den am Sa. herrschenden nahezu idealen Windbedingungen).
Wenn sie nicht viel schneller sind, hängt man sie in den Portagen ab (Schnell raus, schnell rein).

und

42 km sind genug. Die 62er Runde sollte man als canadierfreies Reservat für Kajaks ansehen und sie dort in Ruhe lassen.

Wenn's klappt, nächstes Jahr wieder.

Grüße vauWe

RoJo Offline



Beiträge: 62

23.09.2008 14:55
#94 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Wie schon Eingangs geschrieben fehlt mir der Partner für den Hassle oder ähnliches. Jemand im Süden dazugekommen? Dann würd ich den schon nehmen. Zum Kajak nimmt sich die gefahrene Zeit dann auch nix mehr und man sitzt sich nicht alleine die Backen wund.

P.s. weiß einer von Euch wann voraussichtlich Bilder und Ergebnisliste vom Marathon erscheinen? Wenn ich zu oft auf die Website schaue, krieg ich Ausschlag.

RoJo

vauWe Offline



Beiträge: 132

23.09.2008 15:44
#95 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Was heißt bei dir "Süden"?

RoJo Offline



Beiträge: 62

23.09.2008 15:46
#96 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Bayrische Seen, Stromgebiet von Isar, Lech, etc.

vauWe Offline



Beiträge: 132

23.09.2008 17:13
#97 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

OK, für gelegentliches zusammen fahren zu weit.

Für den Fall, dass ... weißt schon.

lej ( gelöscht )
Beiträge:

24.09.2008 01:03
#98 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten
Moin VauWeh
Wieso willst du die 62 km einfach so den Lustfahrzeugen überlassen? Komm zu mir und begleite mich dieses Jahr noch ein paar mal bei den 62 km oder auch etwas mehr im Mustang, dann bist du garantiert fit und rauschst mit deinem Advantage im nächsten Jahr am ganzen Feld nur so vorbei, vielleicht fahre ich dann sogar nebenher und feuere dich an.
Gruß Jürgen
vauWe Offline



Beiträge: 132

24.09.2008 08:28
#99 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Nehdulassma' Jürgen. Bevor ich mich in einen Mustang setze, der nicht von Ford ist, wird sicher noch einiges an Wasser die Elbe hinunter fließen.

Der Grund für die Abstinenz auf der ganz langen Strecke ist, dass ich dafür vermutlich trainieren müsste, wozu ich keine Lust habe. Außerdem ist man da dann wirklich den ganzen Tag unterwegs und am Abend so alle, dass man nicht mehr gerade aus den Augen sehen kann. Außerdem dürfte ein Rennen (!) über 62 km dann doch wirklich wehtun.

Bei den 42 hatte ich ohne größer Schmerzen mein erstes Apré-Bier noch vor 15.00 Uhr und konnte mich dem gemütlichen Teil zuwenden.
Hat doch auch was.

Grüße vauWe

lej ( gelöscht )
Beiträge:

24.09.2008 12:02
#100 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten
Moin VauWeh
Du hast schon recht, da hat jeder so seine eigene Meise, das ist auch gut von wegen Vielfalt und so, um auf dem Wasser zu sein setz ich mich in so ziemlich fast Alles, würde zur Not aber auch einen Advantage nehmen, der ist nur leider nicht so geeignet wie der Mustang für meine Cross Country Strecken, bin da jedoch wenig vorbelastet.
Natürlich Gewässerbedingt, bin ich hier etwas langsamer, starte Nachmittags oder Abends, mache mindestens 4 Pinkelpausen a`5 Min. und frühstücke immer ausgiebig, damit sich mein Gast, den ich meistens dabei habe, auch wohl fühlt. Das Fahren als solches ist ja Training genug und wenn ich die ersten 20 km hinter mir habe, fangen die Endorphine nur so an zu sprudeln und dadurch sind dann evtl. Schmerzen sowieso nicht zu spüren.
Wenn ich in Friedrichstadt, Tönning oder Maasholm am Ziel bin und auf die Abholung warte, krieg ich oft noch Lust direkt nach Hause durch zu fahren, was ohne Übernachtung und ein paar Gramm Wodka natürlich wirklich Quatsch wäre.
Nächstes Jahr fahre ich in MC Pom mit und schau dann mal, ob ich auf deiner Welle nicht etwas Kraft sparen kann, für die letzten 20 km.
Gruß Jürgen
RoJo Offline



Beiträge: 62

24.09.2008 17:01
#101 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Ergebnisliste und Bilder sind nun auf der Seite des 1000-Seen Marathons einsehbar.

RoJo

vauWe Offline



Beiträge: 132

25.09.2008 15:41
#102 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten

Hej RoJo,

wenn ich deinen Nick richtig interpretiere, warst du ja Sieger über alles auf der Marathonstrecke. Glückwunsch (Auch wenn es eigentlich unverzeihlich ist, dass du abtrünnig geworden bist).

Grüße vauWe (16. und ca. 55 min. hinter dir)

maromaier Offline




Beiträge: 259

27.09.2008 08:26
#103 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten



Gleich packe ich mein Zeug ins Auto und den Advantage aufs Dach, um zum Startpunkt für die Veluwerally (http://www.veluwerally.nl) zu fahren. Morgen dann 50 km die IJssel runter.

Kommt eigentlich jemand aus Deutschland?

Gruß,
Mark.

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

27.09.2008 08:37
#104 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten
Hallo Mark,

wenn Du das liest bist Du ja schon wieder zuhause. Ich wusste gar nicht, dass es in den Niederlanden so hübsch mäandernde Flüsse gibt - in meiner Vorstellungswelt ziehen sich da schnurgerade Kanäle durchs flache Land. Ich hoffe du hast ein paar Bilder gemacht und berichtest. Mach doch die versammelte Canadier-Gemeinde etwas frühzeitiger auf solche Events aufmerksam. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher nordwestlich ab Köln lebender Zeitgenosse neidisch diese Ost-Marathonberichte gelesen hat und jetzt gerne in den Niederlanden teilgenommen hätte.

Schöne Grüße
Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

maromaier Offline




Beiträge: 259

28.09.2008 21:17
#105 RE: Marathoncanadier, Marathonfahrer antworten
Fotos hab ich leider keine (demnächst sicherlich auf der Webseite, ich melde es dann), hier ist aber ein Bericht:

Ich kam am Samstag zur Mittagszeit an, und es war noch einigermaßen leer auf dem improvisierten Campingplatz (ist eigentlich ein Naherholungsgebiet an einem Nebensee der IJssel, mit Stränden und ein paar Klohäuschen). Ich hätte ohne weiteres auch mein anderes Einmannzelt mitbringen können, so aber hatte ich nur das Kultalavvu dabei. Bart und Susan hatten schon 6 Tentipis in verschiedenen Größen aufgebaut, darunter ein riesiges Tipi von sicherlich 6 m Höhe.

Den Nachmittag habe ich vor allem mit diversen Schwätzchen mit dem/der einen oder anderen verbracht. Zwischendurch noch ein Boot probiert, denn es lagen sogar ein paar Kanadier rum, es war ansonsten aber vor allem eine Kajakveranstaltung. Ach ja, einige Vereine waren mit ihren Großkanadiern da, darunter ein besonders schöner aus Holz, mit vielen Flickstellen am Rumpf, die aber ausgesprochen fachmännisch ausgeführt waren. Die Kollegen vom KV Sloterplas (Amsterdam) mit ihrem Ontario waren übrigens auch da und berichteten, daß der Geschwindigkeitsrekord von Kainadier und mir noch steht

Gegen 5 fuhr ich dann das Auto zum Ziel in Deventer, von woaus wir per Bus wieder zum Startort zurückgebracht wurden. Als wir gegen halb 8 ankamen, war der Platz dann schon beinahe gerammelt voll. Ein Zelt am anderen und dazwischen jede Menge Kajaks, auch ein paar Kanadier. Grob so zwischen 150 und 250 Paddler. Abends gab es noch eine große Runde ums Feuer im Riesentipi, ich habe mich dann aber bald ins Lavvu zurückgezogen, noch eine Weile ins Feuer gestarrt und mich gegen 9 zur Ruhe gelegt.

Um 6 klingelte der Wecker im Nachbarzelt. Um halb 7 - es begann gerade erst zu dämmern - ging jemand von der Organisation mit dem Megafon über den Platz und teilte uns mit, daß der Start bis auf weiteres verschoben sei, wegen Nebels. In der Tat war draußen Waschküche, die Sicht betrug weniger als 100 m, und das Reglement sagt, daß mindestens 1000 m nötig sind, bevor gestartet werden darf. Also haben wir erstmal gewartet. Inzwischen waren noch mehr Paddler angekommen, die frühmorgens von zu Hause losgefahren waren und nun ungeduldig in die Boote wollten. Um 9 ging's dann endlich los und eine Viertelstunde später war ich auf dem Wasser, unterwegs gen Norden.

Die ersten Kilometer fuhren wir in einem Pulk von einigen 100 Paddlern, der sich später aber immer mehr strekte, bis zwischen den Booten zuweilen mehrere 100 m Abstand waren. Ich war etwas spät gestartet und habe eine Zeitlang gepowert, bis ich mich irgendwo im vorderen Viertel befand, einen anderen Ontario in Sicht, der aber so gute Fahrt machte, daß ich nicht rankam.

An den Kontrollposten standen Leute am/im Wasser mit einer Art Besen ohne Haare, an denen mit Wäscheklammern die Kontrollzettel geklipst waren. Man mußte sich einen nehmen, und jemand anders warf uns Äpfel zu (Vorbeiwürfe landeten natürlich im Wasser, aber zum Glück schwimmen Äpfel).

Ich hatte zwar gut gefrühstückt und für unterwegs Wasser und Müsliriegel mit, aber viel zu früh hatte ich das Gefühl, das meine Kräfte zur Neige gehen. Ab und zu haben mir auch die Querströmungen zu schaffen gemacht, die durch die Buhnen (heißen die Dinger so?) und Kehrwässer entstehen. Der Advantage ist da recht empfindlich. Wahrscheinlich habe ich es für meinen (erbärmlichen) Trainingszustand einfach zu schnell angegangen. Ich hatte das Boot monatelang nicht mehr unterm Hintern gehabt, und nur letzte Woche mal probiert, ob der Switch noch flutscht. Das war eindeutig zu wenig.

Es gab einige Schiffe unterwegs, die großen sind aber harmlos, wenn man Abstand hält. Die kleinen Sportboote sind viel schneller und machen gemeine Wellen. Der Bug des Advantage ist oftmals heftig ins Wellental geklatscht, aber Wasser blieb zum Glück draußen. Der unangenehmste Moment war, als einmal ein Frachter auf der falschen Seite (das dürfen die, wenn sie ein blaues Quadrat führen) ankam. Am Ufer war da gerade ein Strand und ich habe mich darauf zurückgezogen, weil ich sowieso mal wieder eine Pause brauchte. Ich bin bis Bodenberührung gefahren und wollte im Boot sitzend abwarten, bis der Frachter vorbei war. Aber auf einmal saß ich total im Trockenen! Der Stand war mindestens 4 m breiter als vorher. Unangenehmer aber war es, als das Wasser sehr schnell wieder stieg und der Strand mindestens 4 m schmaler war als vorher. Vorher waren es vom Boot bis zum Stacheldrahtzaun ungefähr 3 m gewesen... Den Rest könnt ihr euch selber ausmalen.

Um halb 2 bin ich dann eindlich am 50 km-Posten in Deventer angekommen und durfte meine Plakette in empfang nehmen. Ich habe die 50 km in ca. 4:15 h gefahren, also ungefähr 11.7 km/h, mit Hilfe der Strömung und inkl. Pausen. Und davon mehr, als ich gedacht hatte. Soweit ich sehen konne, war ich aber der erste Solokanadier (drei Tandems waren noch vor mir), alle anderen waren Kajaks, von denen das Gros noch ankommen mußte. Ich bilde mir aber nicht viel darauf ein, denn auch die anderen haben eine oder mehrere ausgiebige Pausen gemacht. Es kam auch nicht auf die Zeit an.

Kanu aufs Auto und zum Campingplatz zurück. Bart und Susan waren gerade fertig mit Tipis eingeladen und so konnte ich mich auch von ihnen noch verabschieden. Gegen 6 zu Hause.

Puh!

w w w . F r e e s t y l e C a n o e i n g . n l

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