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Dieses Thema hat 55 Antworten
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HeinzA Offline




Beiträge: 1.367

01.03.2010 20:23
#31 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Sorry, ja, stimmt, das ist das Outdoorbeil, da habe ich mich vom Metallschutz täuschen lassen...

LG Heinz

Nur zahme Vögel träumen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
Wer vom Weg abkommt lernt die Gegend kennen.

Neckarpaddel Offline




Beiträge: 122

02.03.2010 14:02
#32 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Als begeisterter Besitzer eines Gränsfors Forstbeils bin ich auch in den Besitz der Gränsfors-Bibel gelangt. Dies ist ein Heftchen, welches an jedes Produkt beim Verkauf festgebunden ist. In diesem Heftchen wird davor gewarnt, die Äxte und Beile als Hammer einzusetzen - mit der Ausnahme der Spaltaxt/hammer.
Als Grund wird die Verformung (bis zum Bruch) des Halterings, in dem der Stiel steckt, angeführt.
Also, überdenkt den Einsatz der wunderschönen geschmiedeten Beile als Hammer.

Frohes Axtwerfen wünscht Rolf

----------------------------
"Bound is boatless man" - Altisländischer Sinnspruch

welle Offline




Beiträge: 1.525

02.03.2010 18:37
#33 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

moin,
entstehend beim Einschlagen eines Herings in den Boden größere Kräfte als
beim Hacken eines Stücks getrockneter Eiche mit einem dicken Knast drin???
Die Warnung halte ich für Fupppes - ist bestimmt nur um eventuelle Schadens-
ersatzansprüche aus dem amerikanischen Markt abzuwenden.
Warum ist dann der Rücken als glatte Fläche ausgearbeitet??
Und wenn es nicht halten sollte , würde ich mal das Preis:Leistungsverhältnis der hochgelobten
Gränsfors Teile überprüfen. Ich habe eine Wetterlings schon jahrelang im Einsatz - keine
Probleme
Gruß aus der Nordheide
Albert

http://www.absolut-canoe.de

Angefügte Bilder:
Jagdbeil auf Klotz 01.JPG  
cheguewerner Offline




Beiträge: 61

02.03.2010 18:47
#34 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

bei einer guten axt wird der kopf nur im bereich der schneide gehärtet. der restliche axtkopf besteht dann also nicht aus hartem stahl, sondern aus ungehärtetem eisen. man macht das so, damit rückschläge und vibrationen vom weichen eisen aufgenommen werden können, der schlag wird elastisch und ergonomisch. z.b. bei japanischen hämmern ist dieser effekt durch eine materialkombination erreicht: in der mitte kupfer, an den schlagflächen stahl.
man kann das an seiner axt feststellen, wenn man vorsichtig erst mit der schneide und dann mit der "hammerfläche" gegen einen zahn schlägt oder draufbeißt. man wird feststellen, das die schneide härter ist. wenn man nun mit dem weichen eisen auf einen harten widerstand schlägt, kann das dazu führen, dass sich der axtkopf verformt. bei kleinen häringen oder ab und zu einem nagel wird das nicht passieren, wenn man aber z.b. auf einen spaltkeil schlägt, ist das vielleicht schon zu viel.

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

02.03.2010 18:54
#35 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Zitat von cheguewerner
...man kann das an seiner axt feststellen, wenn man vorsichtig erst mit der schneide und dann mit der "hammerfläche" gegen einen zahn schlägt oder draufbeißt...



sorry cheguewerner, meinst Du das ernst??

lG Leichtgewicht

MrDick Offline




Beiträge: 1.234

02.03.2010 18:56
#36 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Zitat
...man kann das an seiner axt feststellen, wenn man vorsichtig erst mit der schneide und dann mit der "hammerfläche" gegen einen zahn schlägt oder draufbeißt...



Dich würd ich ja gerne mal lächeln sehen

--"Auf der ganzen Welt ist vielleicht nichts so schön, so rein und zugleich so groß wie ein See. Himmelswasser" (H.D. Thoreau)
-
...der will nur spielen!
Für alle die am Bodensee spielen wollen: http://www.freestylecanoeing.org

cheguewerner Offline




Beiträge: 61

02.03.2010 19:17
#37 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

ja, ich meine das ernst. man muss dabei natürlich sehr vorsichtig sein. es ist in diversen berufen üblich, materialhärten durch einen beißtest im schnellverfahren zu vergleichen. das ist natürlich sehr unpräzise, aber für einen schnelltest recht es.

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.066

02.03.2010 20:58
#38 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Als richtiger Hammer wird eine Axt nicht geeignet sein, aber mit dem Einschlagen von Aluhäringen kann man sie bestimmt nicht kaputt machen, da gibt ganz sicher zuerst der Häring den Geist auf.

Die Axt volle Kanne mit der Flachseite auf einen Amboß, da würde ich einer Axt keine 10 Schläge geben.
So was macht man eben mit einer Axt nicht, man fällt ja auch keine Bäume mit dem Hammer.

Gruß
Andreas


Die Beißmethode zur Härte Prüfung ist auch super bei akutem Eisenmangelerscheinungen.

"Doch es ist mit dem Feuer ähnlich wie mit dem Schwimmen, mag kommen was will, man sollte es beherrschen." :Feuer, Andy Müller

kanute Offline




Beiträge: 549

02.03.2010 20:58
#39 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Wenn ich richtig Hunger hab´, beiß ich ganz gern mal ein Stück Axt ab.

welle Offline




Beiträge: 1.525

02.03.2010 21:19
#40 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

ja... Axt mit Haselnuss Stiel lecker!!!!

Hans-Georg Offline




Beiträge: 656

02.03.2010 21:32
#41 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Sti(e)lvoll Essen, oder: Die Axt im Hause erspart.....(ein´n ham wa noch)

Mein Lieblingsbeil ist übrigend von Fiskars und schon seit 1996 im Dauergebrauch (unterwegs auch zum Heringe einschlagen) . Leicht, sehr guter Stahl und unkaputtbar.
Gruß
Hans-Georg

Doc Offline




Beiträge: 304

03.03.2010 10:35
#42 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Hallo zusammen,
jetzt weiß ich auch weshalb ich oben ein paar falsche Zähne hab:
Also.....,wer schon einmal einen Hammer von Hand hergestellt hat (feilen, bohren,feilen....) der weiß, daß dieser dann gehärtet wird und zwar die Hammerfinne (Spitze) und Hammerbahn (Fläche) dannach werden diese angelassen, das heißt wieder leicht erwärmt um die Gebrauchshärte zu erreichen.
Die hier erwähnten Äxte werden im Gesänk geschmiedet, dadurch wird das Material hoch vedichtet und eine besondere Qualität erreicht. Trotzdem werden sie noch warm behandelt, gehärtet und angelassen.
Wenn unsere Olypioniden in Ihre Medallien beisen, will heißen, den Unterschied zwischen Gold und Silber kann man wahrscheinlich so erkennen. Als Metallmeister bezweifle ich sehr daß dies bei einer Axt möglich ist.
Jeder aber kann mit einer kl. Schlichtfeile mal an der Schneide und am Axtauge entlang fahren und wird dann den Unterschied erkennen.
Eine Axt mit der mann keine Heringe und Nägel einschlagen kann, ohne das sie beschädigt wird sollte man ein fach wegwerfen.
Ich nutze das Beil von Wetterling ein feines Werkzeug und das Preis-Leistungsverhältniss stimmt.
Liebe Grüße
Rolf

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

03.03.2010 10:44
#43 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Zitat von Doc
...eine Axt mit der Mann keine Heringe und Nägel einschlagen kann, ohne das sie beschädigt wird sollte man einfach wegwerfen...



wunderschön auf den Punkt gebracht...

lG Leichtgewicht

welle Offline




Beiträge: 1.525

03.03.2010 18:55
#44 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

endlich!!!!!!sagt es mal ein Metaller hier im Forum -
ich war gestern extra bei einem Schmied, der auch Werkzeuge
fertigt. Der Meister sagte desgleichen.
Ich arbeite jedes Beil, Axt das/die meinen Laden verläßt vorher nach, das
heißt es wird nachgeschärft und dann paßt das.
Gruß aus der Nordheide
Albert

http://www.absolut-canoe.de

Lodjur Offline




Beiträge: 731

03.03.2010 19:34
#45 RE: Tomahawk aus Ray-Mears-Film antworten

Hi, ich habe auch schon länger das mittlere Wetterlings im Einsatz. Gutes Preis Leistungsverhältniss und das Beil ist immer noch sauscharf. Bin damit sehr zufrieden.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

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