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Dieses Thema hat 16 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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lej ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2009 22:05
#16 RE: Skandinavien, Kanada, Alaska - doch wie stehts um Afrika? antworten

Moin Michael und Hydrophil
Habe ein paar Anfragen wegen Sambia losgelassen, dass dauert aber ein paar Tage, schaun wir mal.Ich bekomme gerade aktuelle Info über Uganda und den Südsudan aus erster Hand. Die Vorabinfo in Punkto Sicherheit und Logistik hört sich sehr gut an und gibt für die Flüsse und Seen in dem Bereich grünes Licht. Wer echtes Interesse hat kann sich über PM mit mir in Verbindung setzen. Hätte selbst evtl. Interesse. Mehr als 3-4 Wochen am Stück sind nächstes Jahr aber nicht machbar und dann muss ich erst mal überschlagen ob das im Etat auch drin ist.
Ihr könnt euch ja schon mal über den Atlas legen und die Phantasie spielen lassen. Hamburg Dubai direkt und dann schräg rüber mit einer Zwischenlandung fliegt Emirates. Zumindest ist der Besuch damit gesund eingetroffen.
Gruß Jürgen

Hydrophil Offline



Beiträge: 254

16.12.2010 11:05
#17 RE: Skandinavien, Kanada, Alaska - doch wie stehts um Afrika? antworten

Hmm...Krokodile...

hier ein Nachruf für Hendri Coetzee

von http://www.rapidmag.com/blogs/features-p...ri-coetzee.html



Written by Neil Wright Monday, 13 December 2010 00:00

Rapid Blogs - Category: River People

Details of Hendri's tragic death have been confirmed and the paddling community comes together to honour him.

Reports from multiple sources confirm expedition kayaker Hendri Coetzee was attacked and killed by a crocodile on Tuesday morning while paddling the Lukuga River in the Democratic Republic of Congo.

Hendri walked into my office a couple of years ago, asking for sponsorship. By that time we knew about each other for a while already, but haven't met yet. My answer was an obvious yes, his reputation for running the hardest stuff was already growing. Since then a close relationship grew between two paddlers who discussed everything except paddling. Our connection through paddling was too obvious, there was no need to talk about it. Instead our talks were about life. Hendri was a keen observer of life's nuances and how people react to it. He tried to make sense of it all, and managed to do it in a way that few people are privileged to do. He completed a degree in psychology, part time, in-between his expeditions. To him the degree was never a big deal, the theory was merely another tool to observe life.

To read the rest of the article please go to www.fluidkayaks.com. Articles on the tragedy have also been posted at www.google.com and www.blog.firstascent.com.


Dazu das Kanu-Magazin:

Expeditionspaddler Hendri Coetzee verunglückt tödlich am Lukuga (Kongo)
09. Dezember 2010 von Christoph Scheuermann

Der Südafrikaner Hendri Coetzee galt als einer der bedeutendsten Expeditionskajaker des Schwarzen Kontinents. Seit mehreren Wochen führte er ein US-amerikanisches Team durch die bislang unbefahrenen Schluchten des Ruzizi in Zentralafrika. Vor wenigen Tagen wurde Coetzee auf dem kongolesischen Lukuga Opfer eines tödlichen Krokodilangriffs.

Wie das US-amerikanische Outside Magazine vor wenigen Stunden auf seiner Website bestätigte, fiel der südafrikanische Expeditionspaddler Hendri Coetzee einem tödlichen Krokodilangriff zum Opfer. Coetzee, der seit einigen Jahren in Uganda lebte, galt in der Kajakszene als Expeditionsexperte für Afrikas unbekannte Wildflüsse. Berühmtheit erlangten 2004 seine Befahrung des Weißen Nils von der Quelle bis zur Mündung, eine Solo-Befahrung des Kongo-Flusses über 200 km sowie die Solofahrt über die Murchison-Fälle des Weißen Nil. In den letzten Wochen gelang Coetzee zusammen mit den US-Amerikanern Ben Stookesberry, Chris Korbulic, Jesse Coombs und Darin McQuoid die Erstbefahrung des Ruzizi an der Grenze zwischen Ruanda und Kongo. Zusätzlich zu den technischen Schwierigkeiten im obersten Bereich lauerten Gefahren durch tonnenschwere Nilpferde und aggressive Krokodile. Die gesamte Grenzregion gilt als politisch instabil, weshalb die Fahrt auf dem Ruzizi vor Erreichen der burundischen Grenze beendet wurde.
Foto zum Tod von Hendri Coetzee.

Nachdem Jesse Coombs und Darin McQuoid zum Rückflug in die Staaten aufgebrochen waren umfuhr der Rest der Crew auf dem Landweg die folgende Flachwasseretappe und den sich anschließenden Tanganyika-See. Am Abfluss des zweitgrößten Sees des Planeten setzten Coetzee, Stookesberry und Korbulic zur Weiterfahrt auf dem Lukuga River ein. Hier ereignete sich schließlich auch die fatale Krokodilattacke.
Weitere Informationen zur Expedition im Kongo-Stromgebiet findet ihr auf der Website des Outside Magazine.

Unser Beileid gilt Hendris Familie und den Freunden, die ihn zu Wasser und Land begleitet haben.

In Heft 1/2011 wird ein Nachruf zum Tod Hendri Coetzees erscheinen.

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