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Dieses Thema hat 37 Antworten
und wurde 23.376 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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woody Offline



Beiträge: 84

16.08.2009 17:14
#16 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten


Hallo Ingo,

tja, das dachte ich mir schon. Danke für die Anleitung, werde das wahrscheinlich genauso machen müssen.

Dass es für das 165er (Modell 2009) bereits ein Konversion Kit gibt ist mir neu.

Mein Händler hat extra bei We-no-nah eine Sitzbank bestellen müssen und diese dann auf die Führungs- bzw. Haltestangen adaptiert. Angeblich gibt es von Pak derzeit keine Sitzbank für das 165er, welches eine Solofahreroption beinhaltet. Ich hole die Sitzbank morgen ab und bin schon ganz gespannt. Mit dem Trappersitz geht es natürlich auch.

Allerdings bin auch ich von den Sitzbänken, die sich obendrein längs verschieben und auch in der Höhe verstellen lassen begeistert. Das hat letztendlich bei mir den Ausschlag für`s Pak gegeben.

Viele Grüße


Woody

xdocx Offline



Beiträge: 7

16.08.2009 21:32
#17 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hallo Woody,

nah das mit der Sitzbank zum Solopaddeln hört sich doch gut an. Schreib doch bitte Deine Erfahrungen damit und vielleicht kannst Du ja auch ein paar Bilder einstellen.

Grüsse
Ingo

Rene11 Offline



Beiträge: 105

17.08.2009 14:19
#18 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

> Das mit dem Silikonspray hat mir Axel auch empfohlen und ich hab schon drüber nachgedacht.
> Ich versuchs aber mal mit Ballistol, von dem ich mir neulich eine Flasche zugelegt habe.
> Das benutze ich zur Werkzeug- und Metallpflege. Auch zur Pflege von Kunststoffoberflächen
> solls geeignet sein. Und das beste ist, es ist ungiftig und nicht gewässerschädigend.




Kleiner Tipp nur für schmale Studenten-Geldbeutel
:

Babyöl von einer bekannten (blauen?) Drogeriemarktkette ist genauso gut geeignet.
Die Grundsubstanz (Weißöl) ist die gleiche wie beim Ballistol.
Es riecht halt anders (besser!).
Preisgefälle beachten: Ballistol, Penaten-Babyöl, Babyöl anderer Vermarkter.

Gewichtiges Argument:
Was für Babypopos gut ist, kann dem Boot kaum schaden.

Gruß
René (11)

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

17.08.2009 15:32
#19 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hej,

die Einsatzmöglichkeiten eines Faltcanadiers finde ich auch sehr interessant. So z.B. wenn man seine Touren mit paddeln und wandern kombinieren möchte oder längere Portagen anstehen, liegen für mich klare Vorteile beim Faltcanadier. Dies gilt auch für den Bootstransport, denn auf unseren Nordlandtouren, auf denen wir eben nicht nur paddeln, transportiere ich unser Kanu jedesmal viele tausend Kilometer auf dem Autodach durch die "Weltgeschichte". Ein bisschen Bauchschmerzen habe ich auch, wenn wir auf Wandertour sind und das Boot mehrere Tage unbeaufsichtigt auf dem Autodach geschnallt (rum-)steht. (Das Thema "Bootsklau" wurde hier ja im Forum gerade erst diskutiert). Also überlege ich auf Grund meiner bisherigen Touren-Erfahrungen ernsthaft, mir so ein Ally zu zulegen. In diesem Zusammenhang interessiert mich, welcher Packsack für einen Ally Tour 16,5 DR der geeignetste ist. Außer dem Originalsack gibt es wohl noch andere Alternativen.

Gruß

Peter

xdocx Offline



Beiträge: 7

18.08.2009 19:44
#20 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hallo Peter,

Hab vor Kurzem diesen Link gefunden

http://www.canufahren.de/news.htm

Ist vielleicht eine Alternative zum originalen Packsack für den Ally. Beim Pakcanoe ist ja zum Glück schon einer dabei ;-)

Grüsse
Ingo

tobi Offline




Beiträge: 76

18.08.2009 23:16
#21 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

ich besitze beide säcke, sowohl den offiziellen von ally als auch den von scandic. auf mich macht der scandic sack einen deutlich unpraktischeren eindruck. der rollverschluss funktioniert meines erachtens nicht, weil das material viel zu dünn und weich ist. und das boot auf dem rücken zu tragen ist deutlich unangenehmer damit als mit dem sack von ally der richtige träger hat. andererseits darf man sich nicht der illusion hingeben (wie ich es auch tat), den sack auf der tour als dichten packsack gebrauchen zu können. obwohl ich immer ein stück eva-matte unten im sack hab damit die stangen nicht direkt löcher durchden sack stanzen können, ist meiner schon ziemlich löchrig. lässt sich bei intensiver beanspruchung wohl nicht verhindern. mit kanadaflügen hat mein allysack (leider) keine erfahrung.
was noch anzufügen wäre, ist, das die allys nicht mehr durch scandic vertrieben werden und es deshalb nicht sicher ist, dass die noch einen sack dazu im angebot haben...

soviel von mir,

tobi

Alv Elvestad Offline



Beiträge: 2

21.08.2009 03:33
#22 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

It is true that the bench type stern seats were made too narrow for the 165 in the first production. That problem was corrected this year, and the newest seats will fit the 165.

Greetings,
Alv Elvestad
Pakboats

hinundschmidt Offline



Beiträge: 78

16.09.2009 23:39
#23 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hallo
Ich bin derjenige der die SoloSitzbank fürs 165er gebaut hat. Ich bin auch schon sehr gespannt, ob sie bei Woody so gut funktioniert, wie ich mir das ausgedacht habe. Ein Bild davon kannst Du bei faltcanadier.de unter pimpyourpak anschauen. Falls Du noch weitere Verbesserungsideen hättest, kann ich die dort gerne veröffentlichen.
Grüße
Holger

lej ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 11:24
#24 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hallo
Was halten die Faltcanadiererfahrenen unter euch für das geeignetste Kanu für folgende Bedürfnisse.1. Möglichst geringes Gewicht. 2. Solo gut fahrbar auch auf größeren Seen und Wildwasser in Ausnahmefällen bis WW3. 3. Möglichst keine große Fahrbeeinträchtigung bei einer Zuladung von nicht über 200 kg. 4. Für noch erträgliches Reisetempo geeignet.
Grüße Jürgen

Suma Offline




Beiträge: 8

17.09.2009 21:04
#25 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Hallo Jürgen,
aus meiner Sicht, würde ich dir das Pakcanoe 150 empfehlen. Auch der 165 soll solo noch gut fahrbar sein. Bei Solofaltcanadiern kommen glaube ich, nur die beiden Hersteller Pakboats und Ally in Frage (korrigiere mich einer, wenn es weitere gibt). Ich selbst fahre ein Pak 140, reiner Solo, wird leider nicht mehr gebaut. Ich kann deshalb fundierte Statements nur zu diesem Hersteller abgeben. Das Pak 150 hat aber einige Vorteile, (auch wenn ich mir die nur theoretisch in meinem Gehirnkasten zusammenreime. Hier stehen die Maße des Modells: http://www.pakboats.com/index.php?option...d=86&Itemid=147. Bei sagen wir mal 22 kg (rechne ruhig ein paar Kilo auf die angegebenen Gewichte drauf, meins ist auch schwerer als angegeben) kannst du es problemlos alleine tragen, wenn dein Arzt nichts anderes sagt. Die Breite von 84 cm bei einer Länge von 460 cm ist ein gutes Breite-Länge Verhältnis - für ein Faltkanu erstaunlich schnittig. Im Vergleich dazu ist das vergleichbare Ally-Tramp mit 94 cm Breite ganz schön dick und bietet entsprechend mehr Strömungswiderstand (http://www.ally.ch/deutsch/kanuelements/...e_tramp_15.html[/url]). Der ausgenudelte Spruch lautet ja, "Länge läuft". Mein Boot ist genauso breit, wie das 150 und dabei 30 cm kürzer. Ich bin trotzdem nicht langsam. Der Anströhmwinkel dürfte beim 150 dann etwas günstiger sein. Pakcanoes haben glaub ich generell keine so schnittige Bugform, wie zum Bleistift der Nautiraid. Dafür ist im Bug mehr Volumen. was in hohen Wellen ein Vorteil sein dürfte.
Eine Zuladung über 120 kg hatte ich noch nicht (da ist die Person schon drin oder?) Kann mir aber vorstellen, dass das Boot das gut verträgt (zumindest vom Skifahren weiß ich, dass Schwungmasse durchaus Vorteile hat.
Bei der Wildwassertauglichkeit schneiden bisher beide Hersteller gut ab (zumindest werden die Boote in Wildwasser gefahren). Paks haben eine sehr schön hohe Bordwand und laufen deshalb lange trocken. Auf einem See bei Wind ist es aber schon anstrengend (ist ja aber auch Wassersport).
Schau dir doch mal folgende Bilder an: http://www.pakboats.com/index.php?option...id=44&Itemid=52, besonders ab dem ganz rechts, zweite Reihe . Ich selber hab nur mit Wellen von Raddampfern auf der Elbe Bekanntschaft gemacht, welche locker doppelt so hoch wie meine Bordwand waren. Hatte keinen Spritzer im Boot.

Noch was, was ich an den Pakcanoes spitze finde, wo mir aber Vergleichserfahrungen zu den Allys fehlen: Durch die schön gerundete Außenkontur, welche durch die Luftschläuche erzielt wird, ergibt sich nahezu eine Form wie bei "richtigen" Canadiern mit Tumblehome. Mann kann die Boote ausgezeichnet ankanten und auch in dieser Position halten. Sie liegen auch dann noch recht stabil. Mittlerweile fahre ich mit meinem 140 auf Flachwasser konsequen angekantet (für echten"Canadian Style" muss ich aber noch den passenden Schlag üben). Der Wasserwiderstand reduziert sich merklich.

Hoffe, dass dir das weiter hilft. Vieleicht melden sich auch Fahrer anderer Hersteller und preisen ihre Boote an.

Stefan

lej ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 23:13
#26 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Moin Stefan
Erst mal Danke für deine Antwort. Gefahren bin ich bisher mit einem 17er Ally ohne viel Gepäck und unter günstigen Bedingungen, kein Wind, gute Strömung, viele enge Mäander, kein Problem aber viel zu groß für meistens Solo mit dem speziell gesuchten Kanu. Mit Packboat Bo durfte ich auf der Wannseewintertour mitfahren, ich glaube es war ein 16er Packboat, bei einigermaßen guten Wetterverhältnissen mit etwas Wind, war unproblematisch zu Zweit. Hatte den Eindruck, dass der Aufbau vom Packboat flüssiger als beim Ally funktioniert. Beim Versuch des Mithelfens beim Aufbau habe ich sofort den Schlauch eines der Auftriebskörper zerstört, bin eher Grobmotoriker hat evtl. auch mit an der Kälte gelegen,die Befürchtung, dass Bo mich nun auffressen würde bestätigte sich nicht. Mein subjektiver Eindruck lässt mich das Packboat als technisch ausgereifter und stabiler empfinden, was noch durch einige Berichte hier im Forum aus Skandinavien und USA, Kanada für mich untermauert wird.
Dazu kommt noch, dass ich mal am Torneälv miterleben durfte wie sich ein Ally auf Grund einer Fehlentscheidung um einen Block gewickelt hat, war kein Kinderspiel das Kanu, Gepäck und die 2 Jungs an Land zu bringen, mit jedem Faltkanadier wäre das Gleiche passiert nur das beeinflusst erst mal ein bischen negativ.
Dann gibt es aber gerade wieder hier im Forum von den Norditalienern sehr gute und überzeugende Beiträge, die mich nicht an der Tauglichkeit des Allys zweifeln lassen.
Mit den theoretischen Einzelheiten der Produkte der beiden Hersteller kenne ich mich gut aus.
Aber mir fehlt die Faltkanadierpraxis um aus den kleineren Booten das geeignetste heraus zu suchen, es gibt viele verschiedene Formen oder Conversionkits. 22kg sind schon fast zu viel.
Gruß Jürgen
PS:Bei 200 kg ist die Person mit drin, bei 120 nicht, das ist sehr wenig Proviant, da würde ich verhungern.


Marmotta Offline



Beiträge: 166

18.09.2009 17:37
#27 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Servus Jürgen,
Du schreibst: "2. Solo gut fahrbar auch auf größeren Seen und Wildwasser in Ausnahmefällen bis WW3."

Für mich ist das ziemlich gegensätzlich, sofern sich WW3 nicht auf reines Wuchtwasser (wie z.B. Imster Schlucht?) bezieht. Mit einem Faltkanadier auf WW3 zu gehen ist jedenfalls ziemlich anspruchsvoll - auch die Griesenschlucht (Obere Loisach) wird auf weiten Strecken mit WW3 bewertet. Auf beiden Strecken würde ich vermutlich zusätzliche Auftriebskörper im Boot vorsehen, aber dazu äußern sich vielleicht die WW OC Fahrer noch?

Wenn 22 kg zuviel sind, bleibt mE nur mehr der kleinste Ally?

Gruss marmotta

moose Offline



Beiträge: 1.478

18.09.2009 19:11
#28 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

zum zum Pakboat kann ich noch nicht viel sagen, ausser dass ich ein 160er grad aufgebaut habe (tausch Outside gegen Pak). Ergebnis 1000 g Wasserverlust, gehe jetzt duschen.

Ich finde es trotzdem praktischer weil schnittiger und mehr Volumen innen, was beim outside z.B oben drauf muss. Zum Knien muß man auf die Stäbe was polstern, für ley als soloboat in Sibirien durchaus eine Überlegung wert. Ich werde es aber nur nutzen, wenn ich mit dem Heli rein will/muß - sonst nur Festboot. Ob der Ally nu besser oder schlechter ist dürfte Blutwurst sein, das Teil scheint ausgereift. Das mit dem Portagieren ist noch mal eine Sache, mit der Grundaustattung gehts nicht.

moose

da ich weiss was der Hintergrund von lejs Anliegen ist hier ein link
http://web.mac.com/AbenteuerAlaska/Der_v..._Pfad/Home.html
Buch hab ich auch, die haben das mit dem outside gemacht, in etwas so verückt wie das zu vermutende Vorhaben aber die waren zu zweit, da kann man fast alles paddeln.

kleiner ist nicht immer feiner

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

19.09.2009 18:12
#29 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

Moin Jörg
Warum mußtes Du denn so schwitzen? Vom überlegen oder weil was schwer ging?

Rieke hat einen 160er mit einer Freundin, nach einmal zeigen, ohne Probleme aufgebaut, einzig bei den wenigen Stellen wo es Kraft braucht mußte ich mitanfassen, Geschwitzt hat da Keine/Keiner.

Das Joch von Packboat ist formtechnisch nicht der letzte Schrei, aber bei dem geringen Gewicht des Bootes völlig ausreichend. Es wird ja nur mit Knebelschrauben verklemmt, so kann man im Grunde jedes Joch in dem Boot befestigen. Die Kniepads lassen sich auch fürs Solofahren in der Mitte plazieren. Man kniet aber zwischen den Alustangen, sonnst ist es doch etwas unbequem. Dass man, bei wenig Wasser jeden Stein spürt ist sicher gewöhnungsbedürftig.

Gruß
Andreas

moose Offline



Beiträge: 1.478

19.09.2009 19:51
#30 RE: Vergleich Faltcanadier (Ally + Pakboat) und (Fest-)Canadier antworten

das Einklemmen im Süllrand ist schon schwer, und alleine erst Recht, vom Denken her wars einfach, also wenn das jemand ohne feucht zu werden hinbekommt: Respekt!
moose

kleiner ist nicht immer feiner

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