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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 2.771 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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saniwolf Offline




Beiträge: 437

01.02.2009 18:32
#16 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten
Hallo,

meine Eckdaten:

Preis unter 50 EURONEN + eine Flasche Bier aus deiner Region an mich für's Abkupfern
Material Edelstahl, von jedem kinderleicht vorgefertigt im Internet bestellbar (Adressen werden angegeben)
Werkzeug: Flex, Handbohrmaschine, evtl. Nietzange (kann auch geschraubt werden) und übliches vorhandenes Werkzeug (Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Feile, usw.)
Gewicht 2 kg (Ofen netto)
Packmaß: zusammenschiebbar - nur so groß, dass Zubehör reinpasst (Rollrohr, Kleinteile, evtl. Ofenrost usw.)
Bauzeit: je nach Begabung +/- ein Nachmittag

Hoffentlich habe ich den Mund nicht zu voll genommen

Wenn meine Familie erfährt, dass ich schon wieder Ofen und nicht das Haus baue, werfen die mich raus!

Gruß aus Unterfranken

Ofenwolf
moose Offline



Beiträge: 1.478

01.02.2009 19:17
#17 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten

also - ich sehe das so:

ein Ofen - auch ein Zeltofen braucht:

1. ein Rauchrohr
2. einen Rauchrohrregler
3. Eine Tür, mit Scharnier - nix mit Schieber etc. Elegant muß das sein
3b. Das muß auch funzen nach und wärend dem Wärmeverzug.
4. In der Ofen-Tür einen Luftregler, ein Schieber zum Auf und Zu machen, das muß alles gut, leicht bequem und sicher funktionieren.
5. das gibt es alles schon bei 4 Kilo in USA
6. wenn wir also einen Ofenkontest machen muss das alles da drin sein - mindestens.
sonst macht das keinen Spass.

.. denn Wärme ist ein absolutes Grundbedürfnis und dem Wärmespender schulden wir durch entsprechende Aufmerksamkeit bei der Konstruktion den Respekt und die Dankbarkeit, für das was wir bekommen: Wärme
moose

imbush

saniwolf Offline




Beiträge: 437

01.02.2009 19:37
#18 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten
Hallo Moose und alle anderen Mitmacher,

was das Ofenrohr angeht: sicherlich braucht ein Ofen ein Ofenrohr, aber da die Zelte in der Höhe und damit auch die Länge des Rohres variiert, würde ich das Gewicht des Rohres (wir haben uns auf das Folienrohr festgelegt) außen vor lassen. Anschlussteil Ofen/Rohr gehört zum Gewicht.

Rauchrohrregler ist ein Muss - da hast du Recht.

Eine Tür oder Klappe mit Scharnier - also gut, aber Moose ist schuld, wenn's den Ofen beim dritten Anfeuern zerreißt

In der Ofentür einen Luftregler, ein Schieber zum Auf- und Zumachen - mal seh'n, wahrscheinlich was ähnliches!

Spaß - ist ein Muss und wiegt auch relativ wenig!!!

Noch was: Es muss Holz in einer ordentlichen Größe rein gehen!

Liebe Mitstreiter: Meiner wiegt (gerade auf der Küchenwaage gewogen und von meiner Frau argwöhnisch beobachtet) momentan 1,2 kg - da ist noch genügend Luft für diesen Firlefanz

Also: ZIEHT EUCH WARM AN

Gruß aus Unterfranken

Ofenwolf
Pelly Offline




Beiträge: 15

02.02.2009 14:28
#19 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten

hallo möchte mich kurz vorstellen kam in dieses forum da ich ein feuerzelt suche ein feuerzelt weil ich die nase voll habe
von tunnelzelten und co. immer dieses gefuddel mit stangen und tunnel vor allem wenns nass ist, da es am yukon kanada recht oft regnet und oft auch im sommer und frühherbst zu doch recht strengem nachtfrost kommt. war bis jetzt ca. 1600 km auf pelly und yukonriver unterwegs.deshalb
sollte auch ein ofen rein. werde zwei varianten ausprobieren erstens einen verzinkten ascheeimer bauhaus 10 € H 33 cm durchmesser
25 cm 80 mm rauchrohr werde ich bei mosmann kaminöfen bestellen eimer ca 1kg anschluss an der seite mit 90 grad bogen unten schlitze flexen
und das blech nach außen oder nach innen drücken.die zweite variante wird sein eine munitionskiste bundeswehr ca 6 kg heute bei ebay gekauft
6,70 € plus vesand kiste L 38 cm B 28 cm H 22 cm füsse werde ich aus 10 mm gewindestab mit mutter und kontermutter anbringen wegen transport
ebenso löcher bohren in front wegen der lüftung.natürlich ist mir klar das beides erst ausgebrannt werden muss und behandelt mit ofenlack.
werds mal ausprobieren.
gruß pelly

Angefügte Bilder:
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Gersprenzfischer Offline




Beiträge: 194

02.02.2009 14:51
#20 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten

Moose schrieb:

also - ich sehe das so:

ein Ofen - auch ein Zeltofen braucht:

1. ein Rauchrohr
2. einen Rauchrohrregler
3. Eine Tür, mit Scharnier - nix mit Schieber etc. Elegant muß das sein
3b. Das muß auch funzen nach und wärend dem Wärmeverzug.
4. In der Ofen-Tür einen Luftregler, ein Schieber zum Auf und Zu machen, das muß alles gut, leicht bequem und sicher funktionieren.
5. das gibt es alles schon bei 4 Kilo in USA


So wie ich das sehe, meinst Du den Kifaru Ofen. Der verzieht sich genau wie meiner, schau Dir mal die Berichte und Bilder genauer an, meiner ist mehr oder weniger aus dem gleichen Material gefertigt, die Wandstärke und die KOnstruktion ist ähnlich. Das Problem mit der Tür ist, das sie sich (auch bei Kifaru) auch verzieht und damit nicht mehr gut schließt. Deshalb meine Schieberlösung...

Aber baut Euch ruhig was anderes, schweres, Kifaru gibt eigentlich den Weg vor und meiner ist auch ein Kifaru-Klon.

Lodjur Offline




Beiträge: 731

02.02.2009 16:19
#21 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten

Hi Pelly,
das mit der verzinkten Tonne kannst du gleich vergessen. Der Ofen wird in Teilen glühen, da brennt dir das Zink weg und entwickelt dabei äusserst giftigen Zinkrauch den man auf keinen Fall einatmen darf. Aber er glüht nicht überall und auch nicht an allen Stellen immer gleich. Du wirst so die Tonne nicht abglühen können. Die Oberfläche wird dabei auch unschön mit Schlackeresten des verbrannten Zinks und Ofenlack kannst du sowieso vergessen. Das brennt dir auch weg. Kein Lack verträgt Rotglut. Es hat schon seinen Grund warum die gängigen Öfen aus Edelstahl sind, trotz all der Probleme mit dem Verzug. Man mag sich sagen, ok ich pflege das Material, mache es immer sauber und öle die Oberfläche...vergiss es. Das hält niemand durch und in kurzer Zeit ist die Kiste einfach nur noch schmuddelich und rostig. Geglühtes Eisen/Stahlblech rostet wie Sau und eine Nacht in feuchter Umgebung und die Kiste ist rostig.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

saniwolf Offline




Beiträge: 437

02.02.2009 21:13
#22 RE: zeltofenbau- Materialfrage antworten

Hallo,

ich werfe mich jetzt mit meinem "ZELTOFEN-LIVE-MITBAU-PROJEKT" ins Rennen (hab' ich in's allgemeine Canadierforum - da gehört's glaube ich hin - eingestellt).

Ich freue mich schon darauf!

Gruß aus Unterfranken

Ofenwolf

Kalle Offline




Beiträge: 53

10.02.2009 20:29
#23 Petromax als Zeltofen antworten
Schon vor längerer Zeit habe ich mir den Heizeinsatz für meine Petromax 500 cp gekauft.
Ich habs aber noch nicht ausprobiert im Winter damit das Zelt zu heizen.

Da meine Firma kurzarbeit und ich in nächster Zeit frei habe,werde ich dies aber in den nächsten Tagen ausprobieren.

Ich werd's berichten wie warm das Ding macht.

Nen kleineren Zeltofen wirds ja wohl nicht geben und wärmen wie Holz wird er auch nicht


Ich werde es ausprobieren...versprochen
....was soll ich bei dem Scheisswetter sonst tun!

In Rußland machen sie auch den Gaskochherd in der Küche auf vollgas zum Heizen.
Natürlich ist auf frische Luft zu achten.
saniwolf Offline




Beiträge: 437

11.02.2009 10:01
#24 RE: Petromax als Zeltofen antworten

Hallo Kalle,

zum Thema Petromax 500 "Falls es Abends mal kühl werden sollte, kann man mit der Petromax mühelos ein 8 Mann Zelt auf angenehme 20 Grad heizen."

Ich hab anfangs auch damit geliebäugelt. War mir dann aber wegen den Abgasen und der fehlenden Abgasführung nicht ganz geheuer. Bin aber gespannt, was bei deinem Selbstversuch 'raus kommt und freue mich schon auf dein Fazit. Vielleicht können wir 'mal deine Lampe mit meinem Ofen zusammenbringen (zwecks saunieren oder so)

Gruß aus Unterfranken

Ofenwolf

Lodjur Offline




Beiträge: 731

11.02.2009 18:10
#25 RE: Petromax als Zeltofen antworten

Hi, also heizen tut das Ding schon. Kann mich noch gut an meine BW Zeit erinnern wo die Teile gerne als Heizung für den San. 5 Tonner genutzt wurden. Was mich an den an sich ja tollen Lampen..wenn man denn soviel Licht braucht..stört ist der Lärm. Gemütlich ist was anderes. Und ich möchte nicht im Zelt quasi wie vor einem Röntgenschirm sitzen. Zumindest von draussen hat man dann grandiose Schattenspiele. Die 500 HK ist ja schon extrem hell und ich möchte nicht im Zelt sitzen und wie beim Verhör angestrahlt werden .
Von den Abgasen auf die Dauer ganz zu schweigen.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

welle Offline




Beiträge: 1.525

11.02.2009 18:20
#26 RE: Petromax als Zeltofen antworten

moin,
bitte mit der Petromax als Zeltheizung vorsichtig sein,
Bernd Du hast völlig recht - Abgas, Lärm und Schattenspiele
sind inklusive.
Obwohl ich mir den Geräuschpegel schlimmer vorgestellt hatte,
doch das gleissende Licht grenzt an Unerträglichkeit. Die kleine
Petromax reicht vollkommen für den Betrieb in einem großen
Tipi aus - eine UCO Kerzenlaterne wäre noch besser.
Und wenn die Leute in Russland die Gasflamme zum Heizen nehmen
stellt sich die Abgasproblematik erst gar nicht, denn die Fenster
haben meistens so viel Fuge, da passiert nix
Gruß
Albert

Kalle Offline




Beiträge: 53

11.02.2009 18:34
#27 RE: Petromax als Zeltofen antworten
Abgase macht die Petromax allerdings!Bei 1 Liter Petroleum in 12 Stunden verbrauch ,dürfte sich die Abgasmenge in Grenzen halten.
Trotzdem öfters das Zelt lüften.
Nicht während dem Schlafen verwenden.
Lichtspiele (Schattenspiele) im Zelt durch große Lichtleistung??
Nein!
Es gibt für die Petromax einen ganz speziellen Heizeinsatz,der Leuchtstrumpf wird entfernt und der Heizkorb dafür montiert.
Die Lampe macht dann praktisch kein Licht mehr ..nur noch Wärme!

Geräuschbelästigung?
Dieses herrliche leise Pfauchen der Lampe ist doch schöner als Musik!

Tut mir leid wenn ich vom eigentlichen Thema abweiche.

Morgen bau ich das Zelt auf und stell die (Heiz)Lampe zum ersten mal im Winter rein und geb bekannt wie warm sie macht
Angefügte Bilder:
f4t1208p9936676n1-thumb.jpg  
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Gersprenzfischer Offline




Beiträge: 194

12.02.2009 10:47
#28 RE: Petromax als Zeltofen antworten

Düse die 500HK auf 250 HK runter, oder nimm ne sogenannte Schweizer! Letztere ist eine 250er für Benzinbetrieb auf einem 500er Tank. Durch die kleinere Düse nimmt die Brenndauer deutlich zu (bei natürlich etwas verminderter Leistung) Ich hab aber das Gefühl, dass der Wirkungsgrad der 250er besser ist. Übrigens geht auf Benzinbetrieb in einer "normalen" Petromax, sofern die Lampe wirklich dicht ist und Benzinresistente Dichtungen verwendet werden und die übrigen Vorsichtsmaßnahmen bei Benzin beachtet werden.
Die Lichtstärke der 250er Benzin lässt sich übrigens sogar mit dem Druck regeln. Bei mir reichen knapop 50 Pumpenhübe (weniger als 1 bar, auf dem Schätzmanometer:D) und sie läuft eine Nacht durch.
Ob die Heizleistung im Winter für ein Tipi reicht, weiß ich allerdings auch nciht, auf jeden Fall ist auf Kohlenmonoxid und Dioxid zu achten. Also am besten ein Feldbett benutzen und öfters mal lüften.

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