Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Schöne Sammlung
Noch eine Geschichte ähnlich zu Hans-Georgs Punkt:
Zitat
Papa fährt (solo) unter einer Brücke durch. Oben erklärt ein Vater seinem Kind, dass man nicht gerade aus fahren könne, wenn man nur auf einer Seite paddelt.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die meisten (Nicht-Paddler) Canadier mit Leihcanadiern verbinden (groß, schwer, unbequem, meist mangels Technik nicht fahrbar, ...) während Kayaks eher "die Eskimo Boote" sind (agil, schnell, ...) oder eine gewisse Variabilität (Leihboote, Seekayaks, Wildwasser) in der Vorstellung haben.
Viele Grüße
Rieke
#27 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Zitat von raftinthomas im Beitrag #25
To be honest: das ein oder andere, was hier auftauchte, ist für mich kein (falsches) Vorurteil, sondern faktisch korrekt.
Also ich habe bisher keinen einzigen Punkt gefunden der "faktisch richtig" war. Kannst du einen von den aufgeführten nennen?
Volker
Solo Canoe: GRB Newman Classic XL; Ashes Solo Day (cedar strip)
Paddle: BlackBart Bentshaft, Northstar Voodoo, GRB Newman Racing (new)
Tandem Canoe: Wenonah Itasca; Freedom 17.9 Cedar Strip
Vorsicht! Nicht, dass Thomas und ich das dann wieder in der Eifel bei einem Bier ausbügeln müssen. 😂
@raftinthomas, wirst Du beim ECT wieder dabei sein?
www.CANADIER-PADDELN.de
CANADIER-PADDELN.de bei YouTube
ACA-Instructor L3 River Canoeing & L3 Freestyle
Globus innehabende Kajakfahrperson: "Auf der Hunte kannst du nicht mitfahren, da sind Stufen drin. Im Kanadier kann man keine Stufen fahren."
Zitat von Rob im Beitrag #29
Mir wurde vor kurzem gesagt, das der Canadier von hinten gepaddelt, die "Königsdisziplin" darstellt.
Again what learned 🤗
Gruß, Rob
Da hätte ich geantwortet...
Feuerbohren ist die Königsdisziplin in Bushcraft und Survival
#32 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
a) Die einseitige Belastung. Isso. Was soll man da rumdiskutieren, da ist das Kajak im Vorteil. Sitnswitch oder ähnliches mag da ein gangbarer Kompromis sein, aber imho ist das wie beim Skaten und snowboarden: Du hast EINE Schokoladenseite, da kannst du die andere noch so viel trainieren.
b) Das Meer. Ja, selbstverständlich kann man mit dem OC auf dem Meer fahren. Ich kann auch mit einer Luftmatratze auf dem Meer paddeln. Aber halt nur bis zu ziemlich beschränkten Bedingungen. Schon ein lächerlicher halber Meter Brandung macht ein Durchkommen mit dem OC nahezu völlig unmöglich.
Ich besitze meine (derzeit, das waren mal mehr) vier Canadier ja nicht, weil ich die doof finde, sondern weil sie ein gewisses Spektrum mit Vor- und Nachteilen im Vergleich zu See- Renn-, Wildwasserkajaks und Rafts abbilden.
und nein, outrigger sind keine Canadier. Und ein Candier braucht einfach mehr Grundstabi als ein Kajak. Dafür hat der Canadier natürlich auch Vorteile. Nirgends macht Kehrwasserfahren mehr Spass, beim freestylen habe ich deutlich mehr Körperfreiheit. Naja, und dann natürliuch, dass in kaum ein Kajak ne Kiste Bier passt. (Mir glech, ich trinke keins).
@Marius: Normal ja.
grüsse vom westzipfel, thomas
#33 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Zitat von raftinthomas im Beitrag #32
a) Die einseitige Belastung. Isso. Was soll man da rumdiskutieren, da ist das Kajak im Vorteil. Sitnswitch oder ähnliches mag da ein gangbarer Kompromis sein, aber imho ist das wie beim Skaten und snowboarden: Du hast EINE Schokoladenseite, da kannst du die andere noch so viel trainieren.
Hallo Thomas,
das sehe ich (und ich paddle seit mehr als 50 Jahren mit Kajaks und Canadiern in diversen Ausführungen) anders. Besonders seit 2019. Da bin ich aus verletzungstechnischen Gründen zum Langstreckenpaddeln mit dem Solocanadier gekommen. Als "Vorlage" dienten mir die Profi-Marathon-Rennen in den USA. Ja, die fahren alle hit'n switch, was ich mir dann autodidaktisch erarbeitet habe. Meine gewonnenen Erkenntnisse sind so eklatant, das ich das Erlernen und Vermitteln der (Solo)Canadiertechnik in aktueller Form und Ausführung tatsächlich kritisiere! Unterstützt durch Aussagen (in Videos der Olympiade auch sichtbar) von C1 Slalom Sportlern, die das switchen bewusst und effektiv je nach Bedingungsanforderung einsetzen. Und warum sollen wir das im Touringbereich nicht auch tun: Rechtskurve mit Bogenschlag links und Linkskurve mit Bogenschlag rechts und dazwischen einfach switchen? Damit verlierst du dann auch vs dem Kajak (in dem das ggf. genauso gepaddelt wird) nicht mehr an Grundgeschwindigkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass es dir der Körper dankt die Rumpf- und Rückenmuskulatur "ausgleichend symmetrisch" zu beanspruchen. Ich habe seit dem ich switche keine Nackenverspannungen mehr. Und im Tandem geht es genau so.
Ich habe übrigens auch meine Schokoladenseite, aber die hab ich auch im Kajak. Im Moment lerne und tainiere ich ganz bewusst alle (Steuer)Techniken im Solocanadier auf beiden Seiten, ggf. sogar auf der "schlechten Seite" noch intensiver. Aber wenn ich switchen kann (und das will wirklich intensiv geübt sein), kann ich die absolute Anzahl an (Steuer)Techniken wirklich deutlich reduzieren (die ganzen Cross/Offsite-xxx können theoretisch entfallen). Ich mische z.B. auch Streckenphasen einseitig mit J-Schlag mit echtem hit'n switch, oder Fahre mehrere hunderte Meter mal auf der "schlechten Seite" mit J-Schlag. Und siehe da: Der Solocanadier ist gar nicht mehr einseitig angetrieben und der Paddler darin nicht mehr einseitig belastet!
#34 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Zitat von raftinthomas im Beitrag #32
Und ein Candier braucht einfach mehr Grundstabi als ein Kajak.
Jeder Kanute empfindet die "Grundstabilität" eines Kanus (bewusst der Oberbegriff) anders. Ich sehe das so, das viele Canadier (ganz besonders Solos) breiter gebaut werden als es sein müsste und man genau wie beim Kajak durch clevere Spant- und Unterschiffdesigns schmale(re) Boote die vergleichbare Anfangsstabilität haben herstellen könnte. Die Physik der höheren Sitzposition bleibt sicher ein Kriterium ... aber eben nicht für jeden Paddler.
#35 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Danke für deine Ausführungen.
Die SChwerpunktsache erfordert einfach ein Boot mit mehr Grundstabi, da beist die Maus kein Gurtband ab.
Wenn ich nur noch switche und keine crossschläge mehr mache, dann würde ich tatsächlich dem Doppelpaddel den Vorzu geben. Das ist ein großer Teil dessen, was für mich das Candierpaddeln ausmacht.
#36 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Die indigenen Völker der Algonquin und Ojibwe nannten ihre Boote Chimàn bzw. Jiimaan. Schätzungen zufolge entstanden erste Boote dieser Art vor zwei bis dreitausend Jahren.
Der Begriff Canadier entstand erst im 19. Jahrhundert in Europa durch Verwechslung und Institutionalisierung.
#37 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
#39 RE: Der Canadier - Mythen, Vorurteile und andere Katastrophen.
Heute gehört: warum schleppt ihr denn euer eigenes boot mit, die kann man doch überall mieten...
Moin,
Frage eines Groß (motor)bootfahrers:
Und wann kaufst Du dir mal ein "richtiges" Boot"?
Viele Grüße
docook
- CANADIERFORUM
- ALLGEMEINES CANADIERFORUM
- Einsteigerfragen
- BOOTE UND ZUBEHÖR
- Boote: SELF MADE
- CANOE REVIEWS
- HOLZBOOTE | GESCHICHTE | TRADITIONELLES
- LAGERLEBEN
- Lagerleben: SELFMADE
- TOURENBERICHTE
- MARKTPLATZ
- GESTOHLENE AUSRÜSTUNG
- VERKAUFEN
- SUCHEN
- KOMMERZIELLES
- PADDELPARTNER, TREFFEN & CO
- ÜBER-REGIONAL
- NORD
- OST
- SÜD
- WEST
- Mitteilungen und Ankündigungen
- Anleitungen zum Forum
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!