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Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
#1 Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Ahoi Leute vom Open Canoe Journal.
Ich möchte euch an meiner Kanutour auf dem Big Salmon River teilhaben lassen, deshalb schreibe ich hier einen Bericht darüber.
Wir haben den Big Salmon River von der Quelle bis zur Mündung befahren, davor noch einen Teil vom Quiet Lake, im Anschluss den Sandy Lake und den Big Salmon Lake. Am Ende des Big Salmon Lake beginnt der Big Salmon River. 240 Kilometer bis in den Yukon und danach noch 100 Kilometer auf dem Yukon, insgesamt 340 Kilometer.
Ich kann nicht alles was ich dort erleben durfte haargenau erläutern, weil es ein Roman werden würde.
Ich hoffe ihr habt beim Lesen Spaß, stellt einfach Fragen wenn ihr etwas genauer wissen möchtet.Dieser Fluss ist für Anfänger nicht geeignet!
Montag 11. August 2025
Der Flieger von Air North setzt auf die Landebahn in Whitehorse auf. Endlich sind wir angekommen. Die Fluggäste sind einfach anders, spezieller Natur und Absichten. Spätestens am Gepäckband erkennt man das man in einer Umgebung angekommen ist, die eines letzten Außenpostens der Zivilisation gleicht.
Es werden blaue Tonnen, die man u.a. in Kanus deponiert, und auch lange wie kurze Behälter mit Waffen vom Band herunter genommen.
Die Leute sind entspannt, kein Lärm oder Hektik.
Da steht plötzlich Fabian/Bushcraft Yukon, der uns herzlich begrüßt.
Das Gepäckband ist nun leer geräumt, nur mein markantes Gepäckstück fehlt.
Mein Handgepäck ist so gepackt, dass ich auf Tour zumindest mit dem Nötigsten ausgestattet bin.
Ich mache mir keine Gedanken weiter und bleibe entspannt.
Bei einer englischsprachigen Gruppe fehlt eine Waffe. Die taucht aber sicher wieder irgendwo auf.
Letztendlich bekomme ich einen Tag darauf mein Gepäckstück wieder. Es wurde in Calgary geöffnet und mein alter Primuskocher entfernt. Ich glaube, dass meine leere Wasserflasche daneben mit einer Kartusche verwechselt worden ist.
Wir sind vom Flughafen noch kurz zum Lebensmittel einkaufen. Dieser Abstecher zum Discounter, alles rundherum, die Fahrt, der Verkehr und vieles mehr waren eine ganz andere Welt und Erfahrung.
Schließlich sind wir zu Fabian gefahren.
Bei Fabian im Gästehaus haben wir vier Nächte bis zum Start der Kanutour verbracht. Ein sehr gemütliches und wunderschönes Zuhause.
Die kommenden Tage haben wir hier und da Fabian begleiten dürfen und so das tägliche interessante Leben und Treiben im Yukon kennengelernt.
Wir sind auch in der Umgebung gewandert, natürlich mit Bärenspray ausgestattet.
Der reichhaltige leckere Duft von Harz an Bäumen und Tannenzapfen, die Vielfalt von Beeren und deren Größe hat mich u.a. sehr beeindruckt.
Zum ersten Mal konnte ich Old Man's Beard von den Tannenbäumen zupfen, der ein guter Zunder sein soll.
Die Begegnung mit den Hunden war ein wunderschönes Erlebnis.
Die Tage bis zur Tour verbrachten wir auch damit unsere Ausrüstung zu justieren. Die Anspannung und Vorfreude stieg.
Mittwoch 13. August
In Whitehorse haben wir einem absolut coolen Kanuladen direkt am Yukon besucht. Dort habe ich ein leichtes Holzpaddel und in einem anderen Kanuladen eine Flusskarte vom Big Salmon River gekauft.
Donnerstag, 14. August
Wir begegneten unserem Paddelpartner Simon aus Australien, einem Mann der in diese Welt passt. Fabian besprach mit uns allen die Tour und die Vorfreude stieg weiter.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen besorgten wir noch eine Fishing Licence.
15. August
Nun geht es los!
Zuerst auf dem Alaska Highway und
nach einer knapp fünfstündigen Geländefahrt auf einem endlos erscheinenenden Weg, der South Canol Road, zwischen schlanken, nicht hohen Bäumen eingebettet. Märchenhaft und einer Kulisse ähnlich bis wir letztendlich am Quiet Lake angekommen sind.
Wir luden alles ab und machten uns entspannt klar um in den See zu stechen.
Ich wählte das Tandemkanu aus, mit meinem Sack und Pack beladen und zusätzlich mit einer schweren Tonne mit Proviant, einer Kühlerbox und einer Küchenkiste.
Den nächsten Tag werde ich im Solokanu paddeln. So wechselte ich täglich zwischen Tandemkanu und Solokanu.
Der See präsentiert sich malerisch, wie eine lebendige Postkarte.
Endlich im Kanu! Die Tour beginnt nun auf dem Wasser und auch die Arbeit mit dem Paddel beginnt. Das Kanu gleitet durch den See, es schwebt über dem Wasser und den Wolken. Wind kommt aus achtern, seitlich die ersten Wellen, die Arbeit am Paddel wird stetig schwerer. Die Kanus pflügen durch die Elemente, man fängt an das Leben naturnah zu spüren.
Ich werde gut von Wind und Wellen erfasst, meine Trimmung ist perfekt, dennoch werde ich ab und an gut abgetrieben.
Irgendwann wurde es ruhiger und wir legten zur ersten Übernachtung an.
Aufbau der Zelte, Feuerholz für das Kochfeuer.
Fabian kochte leckeres Essen, mit dem er uns immer wieder die kommenden Tage kulinarisch verwöhnte.
Die erste Nacht in der Wildnis habe ich gut geschlafen, sehr ruhig, nicht kalt. Meine neue Isomatte und alter Schlafsack waren eine gute Wahl.
Fortsetzung folgt...Grüße Mike 













#2 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
16. August
Sandy Lake und Big Salmon Lake
Der Morgen fängt mit Routine an, alles verpacken, Schlafsack lüften, Morgentoilette, Feuer in Gang bringen, Frühstück, Feuer löschen, Seewasser filtern, alles klar zum Aufbruch.
Ich wählte wieder das Tandemkanu, eine Art Herausforderung. Ich wollte weiter etwas mehr kämpfen und das Leben somit intensiver spüren.
Die erste Etappe am nächsten Tag auf dem Big Salmon River werde ich im Solokanu bestreiten.
Bevor wir wieder Strecke machten, versuchen wir unser Glück mit der Angel. Es ist nicht windig und die See glatt gebügelt.
Cosmo wirft aus und hat einen Fisch am Haken. Beim einholen direkt am Kanu entwischt ihm der Fisch.
Bei mir zupfen die Fische nur und plötzlich hat Simon einen großen Hecht an der Angel.
Der Fisch wird versorgt und hängt eine Weile im Wasser am Kanu.
Später halten wir an einer Halbinsel an und dort werden die Filets heraus geschnitten.
Nebenbei sammelte ich Blaubeeren. Nun sind wir schon auf dem Big Salmon Lake.
Um die Ecke landeten Loons, sprich Seetaucher und gaben interessante Töne von sich, eine Art auslachen war auch dabei. Oder war dieses der Ruf der Wildnis?
Als wir wieder im Kanu hockten wechselte das Wetter, Wind kam auf und wurde stärker.
Unser nächstes Camp liegt am Ende des Big Salmon Lake, eine Weile ist noch zu paddeln.
Wind und Wellen wurden stärker, nun war wieder mehr Einsatz am Paddel gefragt.
Hinter uns verfolgte uns ein fremdes Tandemkanu. Dieses hatten wir zuvor am Ufer liegend überholt. Plötzlich kam mehr Wind auf und wir konnten uns von unseren Verfolgern absetzen.
Der Grund war eindeutig, sie wurden abgetrieben obwohl zwei Paddler am Paddel arbeiteten, kein gutes Zeichen.
Der Big Salmon Lake war nun überwunden und es wurde schlagartig ruhig und meine Augen erkannten die legendäre Koordinate, die Gabins von Franz Six. 








#3 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Interessante Tour! Mich würde interessieren, wo denn der geplante Endpunkt der Tour liegt.
Habe ich das richtig verstanden, es handelt sich um eine geführte Tour?
Zitat von Donaumike im Beitrag #1
Zum ersten Mal konnte ich Old Man's Beard von den Tannenbäumen zupfen, der ein guter Zunder sein soll.
Die gibt es aber auch in Deutschland, ist weit verbreitet. Google Gemini meint: "Usnea barbata ist in Deutschland als Bartflechte bekannt und eine Flechtenart, die auf Bäumen wächst, insbesondere in Gebieten mit sauberer Luft und hoher Luftfeuchtigkeit. Sie wird für ihre antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt ...". Hmmm, "entzündungshemmend" und "guter Zunder"? Da sehe ich einen gewissen Widerspruch.
Und dann würde ich gerne noch wissen, wem die tausendfach Outdoor-bewährte Aldi-Tasche gehört, siehe Foto.

@Spartaner
Ja war eine geführte Tour von Fabian Schmitz/ Bushcraft Yukon und die Tasche ist wahrscheinlich seine, :-)
Ein Guide mit sehr viel Erfahrung und als Mensch ebenso der Hammer.
Bei Carmacks war die Tour beendet, sind quasi noch über 100 Kilometer auf dem Yukon gepaddelt.
Hier Old Man's Beard nach der Tour in der Nähe von Alaska gesammelt;-)
Gruß Mike
Spannender Bericht @Donaumike
Das macht richtig Lust auf Wildnisabenteuer! Vielen Dank!
#6 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Bis hierher war es gut fordernd und wir hatten immer noch ein gutes Stück vor uns.
Direkt am Log Jam auf einer Erhöhung wo der Portagepfad entlang führte, hatten die zwei Paddler die wir auf dem Big Salmon Lake bei Wind abgehangen hatten, ein Lager aufgebaut. Sie hatten ihre gesamte Ausrüstung aufgehangen und ihr Zelt aufgebaut. Mir ist nicht entgangen, dass alles nass war, wahrscheinlich sind sie irgendwo gekentert.
Nicht weit weg vom Log Jam entdeckten wir Bärenspuren nachdem wir nur ein paar Sekunden gepaddelt waren. 
Nun folgte ein entspannter Streckenabschnitt bis wir unser Camp an einer Bachmündung erreichten.
Es fing an zu regnen, später am Camp angekommen, musste fix ein Feuer entfacht werden.
Da es gut nass geworden war, sah ich dieses als Herausforderung, ein Feuer mit frisch gesammelten Zunder zu entzünden. Ich wurde fündig und nach wenigen Minuten konnte ich das Feuer in Gang bringen. Nach wenigen Minuten hörte der Regen auf.
Beim Feuer machen profitierte ich von meinen Feuerbohrerfahrungen wo der Zunder ebenfalls ein wichtiges Puzzle ist.
Am Bach waren erstmals Spuren von Wölfen zu entdecken, etwa sechs Meter davon stellte ich mein Zelt auf.
Am Abend gab es wieder leckeres Essen.
Die Nacht konnte ich gut schlafen, es war ja ein anstrengender Tag gewesen. Nachts hörte ich Wölfe heulen, ich bin endlich angekommen, zufrieden bin ich wieder eingeschlafen.
18. August
Nach der morgendlichen Routine ging es wieder auf den Fluss.
Die abwechslungsreiche Landschaft fasziniert uns jede Minute, Stunde, den ganzen Tag.
Nach einer Flusskurve mit guter straffer Strömung, dort auch einiges an Holz drinnen, legten wir an. Dort hinter der steilen Böschung, sollen Hinterlassenschaften von einer gescheiterten Kanutour liegen, einiges davon von wildenTieren zerpflückt.
Da es ziemlich eng war, legte ich gegenüber an einer Kiesbank an. Ich nutzte die Zeit um ein Loch zu graben um weiteres zu verrichten.
Nach einiger Zeit glitt ein Kanu der Uferböschung hinab, nun hatte jeder von uns einen fahrbaren Untersatz.


Am Nachmittag nach einer Flusskurve hockte plötzlich auf einem Baumstamm knapp über dem Wasser ein Weißkopfseeadler. 
Ich gab Zeichen und es wurden sehr gute Fotos gemacht. Der Adler wirkte erhaben und hat sich nicht weiter stören lassen, er zeigte wer hier das Zepter hat.
So gegen 17 Uhr erreichten wir unser Camp, ein Schwerpunkt, trockenes Feuerholz besorgen. 
Da es nichts brauchbares gab, wurde über den Fluss gesetzt und auf einer Anhöhe Holz gemacht, dem Abhang herunter geworfen und ins Kanu verfrachtet.
Nach dem Lageraufbau widmete ich mich meiner Schmutzwäsche und nutze das Ösfass als Waschtrommel.
Irgendwann regnete es etwas, das Tarp lieber mal fix aufgebaut.
Ein Höhepunkt wie immer das leckere Abendessen mit Nachspeise.
Ich verkrümelte mich wieder als Schlusslicht in den Schlafsack. Ich genoss auch die Zeit alleine am kleinen Feuer oder an der Glut, beobachtete den Sternenhimmel und ließ den Tag Revue passieren. Am Abend schwamm zum Abschluss ein Biber an mir vorbei und sagte gute Nacht.



#8 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Dienstag 19. August
Der Morgen begann mit einem leckeren Frühstück mit Kaffee, Tee oder heißer Schokolade.
Es folgte ein interessanter Streckenabschnitt.
Der Fluss hatte sich eine Abkürzung geschaffen, nur dort konnten wir nicht durch.
Es war lebenswichtig, dort die Kurve zu bekommen, sonst gerät man zwangsläufig in die Strömung und in den Scheiterhaufen voller Holz. Dahinter ist das Wasser noch abgefallen, der Sound klang vorweg schon nach Gefahr.
Wir sind den alten Flusslauf mehrere hundert Meter entlang gepaddelt, später gab es keinen Tiefgang fürs Paddel mehr. Wir schoben mit dem Paddel und treidelten hier und da.
An der Stelle wo wir wieder genug Wasser unter dem Kiel hatten, salutierte uns ein Adler und der Rausch durch die Wildnis ging weiter.
Sobald es etwas ruhiger auf dem Fluss zuging, wurde die Angel ausgeworfen. Fabian hatte oft beim zweiten Versuch Erfolg, ich bisher überhaupt nicht. Das Blatt wird sich aber noch ändern, so meine Hoffnung.
Zumindest wollte ich einen Fisch ausnehmen, Schuppen ab usw.
Da Fabian zwei Äschen gefangen hatte, durfte ich gleich an die Arbeit.
Ich war als Kind im Deutschen Angler Verband und hatte seit damals keinen Fisch mehr gefangen und versorgt.
Ich wollte dennoch eine Anleitung und es machte mir auch Spaß. Ich kannte es etwas rudimentärer, Kopf und Schwanz ab, aufschlitzen...
Letztendlich wurde der Fisch fürs Feuer vorbereitet.
Diese Arbeiten wurden schwerpunktmäßig direkt am Fluss vollbracht, keinerlei Spuren von Fisch durften das Lager kontaminieren, der Bär würde sonst in der Nacht unser Gast werden.
Nach dem Abendessen hat Fabian im Reflektorofen Kuchen gebacken.
Wir alle waren hin und weg, köstlich HOCH 10. 
Nach dem Abendessen versuchte ich mich (wieder) im Bowdrill, es sah vielversprechend aus, es wurde aber keine Glut geboren.
20. August
Der Tag begann mit Regen. Frühstück bei Regen, Zelte, Tarp, Lager abgebaut, ... alles im Regen.
Endlich im Kanu auf dem Wasser, es regnete immer noch. Egal, ich spürte die Elemente, eine Art süßer Kampf, das Leben einfach.
Gegen Mittag legten wir für eine Wanderung an. Der Ausblick auf einem See war einfach traumhaft.
Ein kleines Waterloo!
Ich paddle direkt hinter Fabian, aber nicht zu knapp. Eine Linkskurve voraus, rechter Hand mit einem Holzhaufen bestückt. Ein paar Pilze davor und Strömung.
Der Pilz erfasst das Kanu, Wind hilft mit, komme dem Baumhindernis sehr nahe.
Ich reagiere, kurze harte Ziehschläge am Paddel werden es bestimmt richten.
Das Kanu bleibt träge, es reicht nicht aus der Gefahr zu entkommen.
Das Kanu dreht sich plötzlich, schon klebe ich direkt am Hindernis. Für einen kurzen Augenblick spüre ich, wie das Kanu vom Wasserdruck zum Kentern verleitet wird.
Augenblicklich leite ich das Manöver ein: Der Stein ist dein Freund! Im selben Moment ruft mir Cosmo dasselbe zu. Witzig ist, dass dieser Wortlaut und Tip vor Jahrzehnten von Cosmo ins Leben gerufen wurde.
Das Kanu drehte nun sicher vom Baumhindernis ab, die Gefahr war gebannt.
Danach ging es entspannt weiter.
An diesem Nachmittag hatte ich beim Angeln vom Land aus Glück, beim zweiten Versuch hatte ich einen Fisch am Haken.
Diesmal versorgte ich den Fisch selbständig, dieser fuhr noch eine Weile mit. 
Am Abend gab es zum Hauptmenü etwas Fisch.
Zum Nachtisch gab es leckere Pancakes mit frischen Beeren, diese hatten wir während dem Ausflug gesammelt.

#9 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
21. August
Am frühen Morgen nachdem ich mein Zelt abgebaut hatte, entdeckte ich alte Wolfskacke. In der vergangenen Nacht hörte man auch Wölfe heulen, wahrscheinlich hatten sich die Wölfe beschwert, weil Ihr Camp schon besetzt war. 
Bis auf wenige Ausnahmen kroch ich nach einer Tiefschlafphase mitten in der Nacht aus dem Zelt heraus um kurz eine Stange Wasser in die Ecke zu bringen. Vielmehr bewunderte ich stetig den klarsten Sternenhimmel den ich jemals gesichtet hatte. Nur eines war komisch und erst am Morgen leuchtete es mir ein.
Das erste Mal war ich mir nicht sicher ob jemand mit einem Scheinwerfer von weit weg den Nachthimmel beleuchtete. Die Auflösung des Rätsels: Es war die Milchstraße!
Danach verkrümelte ich mich wieder in den Schlafsack und schlief zufrieden ein.
Am Morgen war meistens Simon der Erste der an der Feuerstelle war und diese schon in Gang gebracht hatte. Es war auch für mich und Cosmo Kaffee gekocht, obwohl Fabian und Simon am Morgen Tee tranken.
Ja was soll ich sagen, einfach ein perfektes Team. Wir unterstützten uns stets gegenseitig, alle profitierten durch unser gemeinsames arrangieren.
Die nächsten Stunden auf dem Fluss wurden wir gut von einem Dutzend Adlern begrüßt. Die Adler hockten teilweise recht knapp am oder über dem Wasser. Es waren für mich Begegnungen besonderer Art. Ich glaube, man kommt den Adlern nur so nahe, wenn man selbst ein Teil der Wildnis ist. 
Nachmittags hielten wir an einem Camp an und warfen ein paar Würste auf das Grillgitter.
In jedem Camp gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Sei es irgendein Konstrukt für praktische Angelegenheiten oder einfach ein Kunstwerk um es gemütlicher zu haben oder auch um eine Botschaft zu senden. 
Mir ist wiederholt aufgefallen, dass ich bisher noch keinen Abfall oder Müll entdeckt hatte, allein dadurch fühlte ich mich richtig wohl.
Wieder gestärkt auf dem Fluss steht plötzlich eine alte Gabin hoch am Ufer. 
Welche Geschichten wurden dort geschrieben? Es wird ein Geheimnis bleiben, bis auf EINES.
Dort wurden sicher gewichtige Antworten oder die eine Antwort auf alles gefunden!
Ich spüre immer wieder, dass ich auf dem richtigen Wege bin und die Antwort im Kopf noch mehr Gestalt annimmt.
Oberhalb von einer kleinen Flussmündung wurde wieder etwas geangelt.
Ich sammelte derzeit auf der Kiesbank direkt an der Mündung etwas Holz für meine Feuerbohrversuche.
Nach einer Weile sind wir an unserem nächsten Camp angekommen. Simon hatte Pilze gefunden die es dann später als Beilage zum Abendessen gab. 
Nach dem Abendessen widmete ich mich wieder dem Feuerbohren. Ich konnte wieder keine Glut gewinnen, aber ich gewann weiter an Erfahrung. 
Während sich die Sonne langsam verdrückte, leuchteten ein paar Felswände rötlich, ein schönes Farbenspektakel.
#10 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
#11 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
#12 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
22. August
Am Morgen die gewöhnliche Routine, bis 0800 Uhr wurden die Zelte abgebaut, Ausrüstung teilweise verpackt und sich letztendlich am Lagerfeuer zum Frühstück versammelt.
Danach Feuer gelöscht, Toilettengang, Wasser gefiltert und Kanus startklar gemacht.
Auf dem Fluss wieder ein paar Adler gesichtet.
Die abwechslungsreiche Natur, die Atmosphäre, die Magie, versetzt mich wieder in eine Art von Rausch.
Ich binde mit Cosmo unsere Kanus zusammen, reden über unsere Eindrücke, Ausrüstung, neue Pläne, finden immer mehr Antworten und vieles mehr. 

Gegen 15 Uhr landeten wir an einem lässigen Camp an, dort mündet der North Big Salmon River in den Big Salmon River.
Es wird das letzte Camp am Big Salmon River sein, morgen werden wir die Mündung des Big Salmon River erreichen, sprich in den Yukon stechen.
Und plötzlich wird einem bewusst, dass die Zeit im Fluge vergangen ist.
Da wir etwas früher dran sind können wir mehr Zeit im Camp verbringen. Jeder von uns hat etwas zu tun, Ausrüstung justieren, Klamotten waschen oder weiter trocknen lassen, ein wenig die Tage Revue passieren lassen und und und.
Bevor wir uns diesem widmen können muss erst einmal Feuerholz geholt werden, dafür wird wieder ein Kanu verwendet.
Das Wasser ist von der Temperatur her nicht komfortabel und nachdem Simon ein Bad genommen hatte, tat ich es ebenfalls. Erst nach dem Bad hängte ich aus Neugier ein Thermometer in das flüssige Element.
Gute 14 Grad am Rand, sicherlich viel viel kälter beim Bad selbst.
Vor dem Abendessen sind wir noch zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen. Ganz oben konnte man unser Camp von der Vogelperspektive bestaunen und den Anfang der Route des nächsten Tages bestaunen und etwas grob beurteilen.
Ich schreibe von beurteilen, weil das Rauschen von dem Fluss bis hier oben gut zu hören und einiges an Holz, Steinen, Rapids zu sichten war. 
Dort oben versuchte ich etwas in mein Smartphone zu plappern. Absicht war es, ein paar Spachnotizen zu machen oder vielleicht ein kleines Youtube Filmchen zu machen.
Ich stellte aber währenddessen fest, dass ich dadurch nur meine Qualitätszeit ruinieren würde und gab letztendlich auf.
An diesem Nachmittag hatte uns ein Hase besucht, die Eichhörnchen waren ja stets um uns. Einmal bemerkte ich, dass mich ein Eichhörnchen mit Tannenzapfen beworfen hatte, wirklich amüsant.
Am Camp an der Uferböschung sammelte ich Hagebutten, der Tee war köstlich. 
Am Abend gab es Linsensuppe und der letzte Abend am Big Salmon River klang am Lagerfeuer aus.
#13 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
23. August
Es sind nur noch knapp 35 Stromkilometer bis zum Yukon River, ein lachendes und ein weinendes Auge im Gepäck.
Fabian besprach mit uns noch kurz die nicht kurze Passage die nun gleich folgte.
Nach dem Ablegen bei der recht munteren Strömung passierten wir gleich den Scheiterhaufen der mun noch mehr Krawall machte.
Hier im Hintergrund zu sehen.
Kurz darauf waren im Fahrwasser, hier und da Stromschnellen, bestückt mit kleineren und größeren Steinen.
Dennoch verlangte es ein gutes Auge.
Nachdem es wieder ruhiger auf dem Fluss wurde beobachtete ich wie jeden Morgen die Uferregion. Ich spürte das wir beobachtet wurden. 
Einmal war ich mir ziemlich sicher für einen kurzen Augenblick einen Bären gesichtet zu haben und ein andermal einen Wolf.
Die Beobachter standen nicht direkt am Fluss, sondern ein paar Meter hinter der Vegetation .
Nun war es soweit, der Yukon nur noch wenige Kilometer entfernt, die Anspannung stieg, hinter jeder Flussbiegung erwartete ich die Mündung.
Plötzlich Anzeichen von Zivilisation, am Ufer Schilder mit dem Hinweis mittig zu bleiben , dort Camps, Blockhäuser von First Nations, u a. mit Sonar für Fischzählung. Es wurde so noch spannender und die Mündungszone wurde dann irgendwann breiter und der Yukon in Sicht.
Am Yukon nun nach 230 Kilometern angekommen, ein ergreifender Augenblick.
Der Kontrast des mäandernten klaren Big Salmon River zum breiten Großfluss, ein Paukenschlag.
Ich beobachte wie Fabian eine Seilfähre in den Yukon startet.
Das Manöver ist schulmäßig aber die Wucht der Strömung drückt das Kanu nach einer Weile ab, Fabian kehrt zum Ufer zurück.
Wir als Nachhut hinterher und paddeln gegen die Strömung des Yukon an. Nach 700 Metern erwartet uns ein Camp, erst einmal hinkommen.
Hier kurz vor dem Start gegen die Strömung 
Diese 700 Meter verlangten alles ab, jeder Meter stromauf musste auf Tuchfühlung zum Ufer erkämpft werden.
Da ich im Solokanu auf dieser Etappe unterwegs war, hatte ich es nicht ganz so schwer, dennoch kam ich an meine Grenzen auf diesen 700 Metern heran.
Die Tandemkanus wurden die letzten Meter von Hand mit vereinten Kräften gezogen.
Wo wir allesamt am Ziel waren, erfuhr ich, dass ein plötzlich auftauchendes Tandemkanu mit zwei Paddlern, ebenfalls die 700 Meter bis zum Camp erreichen wollten. Auf dem Weg dorthin musste diese Besatzung mangels Paddelfähigkeiten auf den ersten Metern bereits aufgeben.
Ich bin was das Paddeln gegen die Strömung anbelangt nicht ganz unerfahren, ich kann nur sagen, Hut ab. 
#14 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Das Camp ist eine Active Trapping Area mit Gabin, eine lässige Location.


Wir laden unsere Ausrüstung ab, schleppen diese über die hohe Uferkante. Die Tonnen mit Verpflegung wurden Tag für Tag leichter. Ein Zeichen, dass vieles unvergessliches an Qualitätszeit hinter uns liegt und ein Anzeichen, dass sich die Tour dem Ende neigt.
Nachdem die Zelte standen, besorgte ich Feuerholz, das Bärenspray und Säge wie immer am Mann.
Diesmal schubste ich einfach einen verdächtigen Baum an und dieser krachte zu Boden. Es gelang mir diesen zum Lager zu zerren, später wurde dieser für das Kochfeuer in Stücke geschnitten.
Irgendwann sitzend am Ufer überflog uns plötzlich ein Weißkopfseeadler.
Bei der Erkundung der Gegend fand ich alte Konservendosen der Jahrhundertwende mit nur einen kleinen winzigen Loch und einen sehr alten Topf mit Drahtbügel. Diese Relikte legte ich neben die Gabin wo bereits einiges an historischen Zeitzeugen lagerte. Ein paar Beeren gingen auch wieder mit. 
Etwa zweihundert Meter vom Camp entdeckte ich Bärenkacke, die Entfernung habe ich extra vermessen.
Der Abend klang nach dem Abendessen am Lagerfeuer aus. 

Ich begab mich wieder als letzter, vielleicht schon auf dem Weg ein ,,Bärenfleischfresser" zu werden, zu Bett.
Ich konnte trotz Bärenanzeichen gut schlafen. 
Im Buch Goldrausch in Alaska, aus den Geschichten um Alaska Kid, von Jack London, fällt ,,Bärenfleischfresser "oft.
Es bedeutet in etwa, dass man kein Greenhorn mehr ist.
#15 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Genial Mike!
Gruß
Hans
24. August
Am nächsten Tag am Morgen nach dem Frühstück haben wir uns noch die Gabin näher betrachtet und Fabian zeigte uns die verschiedenen Fallen und deren Funktionsweise. 


Nach der morgendlichen Routine ging es wieder los, diesmal mit der Strömung des Yukons. 
Nach wenigen Minuten passierten wir die Mündung des Big Salmon Rivers. Sehnsüchtige Blicke dorthin, aber im Bewusstsein, dass noch weitere Abenteuer auf uns warten.

Wir legten an einer verfallenen historischen Siedlung mit Gabins an. Big Salmon Village man begab sich wieder auf Zeitreise. 




Kurz bevor wir wieder ablegten, schoss ein Tandemkanu mit zwei Paddlern vorbei.
Hier begriff ich um so mehr, wie schnell ein Kanu dort mitgerissen wird und die Paddler streichelten das Wasser, kein Catch.
Von dem Speed des Kanus bin ich immer noch beeindruckt.
Nun sind wir wieder auf dem Yukon, reisen wie ein ICE, die Landschaft, die Geschwindigkeit ist berauschend. Das Knistern am Kanu durch die Sedimente ein ständiger Begleiter. 


Am Fuße eines Hügels legten wir an, Spuren von Wölfen neben unseren Kanus im Sand.
Oben auf einem Hügel angekommen, die Aussicht auf den plötzlich breiter werdenden Yukon beeindruckend. Wir genießen die Aussicht, die Stille, die Atmosphäre. 

Die Antworten auf so viele Fragen werden auf eine einzige Antwort herunter gebrochen. Diese Antwort findet man nicht einfach so, sie muss dich finden.
Wieder im Kanu erreichten wir einen Platz, wo damals Franzosen mit einer Art Waschtrommel Gold gewaschen hatten.
Wir versuchten dort auch unser Glück, tatsächlich hatten wir Spuren von Gold in der Schale. 

Nach einem Snack setzten wir unsere Reise fort.
Der Yukon wurde ziemlich breit, hier und da rauscht es durch Untiefen oder Holz im Fluss. Die Sedimente knistern weiterhin am Kanu wie Brausepulver.
Wir binden unsere Kanus zusammen und dösen dahin.
Ab und zu beobachten wir die steilen Flanken durch das Fernglas. 

Der Yukon wird plötzlich schmäler, kaum zu glauben, dass dieses der Yukon ist.
Am letzten Camp gegenüber einer steilen Flanke angekommen, versuchte ich mich am Abend nach dem Abendessen noch einmal am Feuerbohren.
Ich sammelte Material und nach nicht wenigen Versuchen wurde ich, vielmehr wir mit einer Glut belohnt. 


Wir freuten uns gemeinsam und ließen den Abend entspannt ausklingen.
Der Erfolg einer Glut in dieser Wildnis im borrealen Wald mit frisch gesammelten Material ist für mich ein neuer Meilenstein.
Kurz bevor ich zur Nachtruhe überging, begrüßte mich ein Biber. Der Biber schwamm unbekümmert dicht am Ufer entlang.
25. August
Der letzte Tag unserer Kanutour
Wir starten in den Tag wie gewohnt, aber im Bewusstsein, dass sich unsere Tour dem Ende neigt.
Ich hatte am Vorabend ein paar Paddel oben am Camp an einen Baum gelehnt. Die Kanus lagen gesichert unten am Fluss. Grund hierfür war. Ich dachte, wenn der Pegel unerwartet steigt, würden sich die Paddel mit dem Fluss alleine auf die Reise begeben :-)
Die Paddel sind, wie ich am Morgen erfuhr, in der Nacht umgefallen. Der Lärm hatte kurz den Eindruck geweckt, dass ein Bär sein Unwesen treibt.
Wir stechen in den hier schmälernen Yukon und genießen weiter jeden Stromkilometer.
Erste Anzeichen von Zivilisation.
Wir passieren einen First Nation Friedhof, später eine Hütte, davor ein Boot mit starken Außenborder. Ein First Nation macht sich dort gerade auf Fluss- Patrouille.
Plötzlich ein ohrenbetäubender Lärm, es klingt wie eine Eisenbahn. Ein Truck düst auf dem Campbell Highway entlang.
Das Ziel in Sicht. Es ist nicht ganz einfach punktgenau anzulegen. Die Strömung ist recht flott, wenig Tiefgang fürs Paddel, dass nun Bärenfleischfresser heißt.
Nun sind wir am Ziel, die Tour plötzlich zu Ende.

Wenige Augenblicke später parkt unser Van für die Rückkehr ein.
Nun heißt es Abschied nehmen von dieser Kanutour, einer besonderen Kanutour und vom Yukon an dieser Koordinate.
Wir nehmen alle unsere sieben Sachen und begeben uns motorisiert auf dem Weg.
An einer kleinen Raststätte belohnten wir uns mit Speis und Trank.
Ja, nun sind wir wieder in der Zivilisation mehr oder weniger gefangen und erwarten sehnsüchtig den erneuten Ausbruch.
Es ist und war unvergessliche Qualitätszeit. Nicht nur auf Kanutour, sondern auch davor und danach im Yukon Territorium. Herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben.
Dem Ruf der Wildnis zu folgen, mit allen Sinnen erfahren zu dürfen, war und ist ein Geschenk und dafür bin ich dankbar.
Grüße von der Donau Mike
Vielen Dank an die Leser und Leserinnen
#18 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Ahoi Leute,
ich habe ein kleines Filmchen von mir von meiner Big Salmon River Tour / Yukon entdeckt. Es war der Tag wo wir die Mündung des Big Salmon River erreicht hatten, in den Yukon gestochen sind und 700 Meter gegen die Strömung zu einem Trapper Camp gepaddelt sind.
Ich habe das kurze Filmchen (vom Ufer Trapper Camp nach der Berg Etappe )in das kommende Youtube Filmchen eingebaut. Davor und danach verliere ich über diese Geschichte ein paar Worte / Sätze.
Ich sprach zwar vom *Kanu beherrschen*, wollte ursprünglich *Kanu im Griff haben* ausdrücken Man ist ja immer in einem Lernprozess.
Grüße von der Donau Mike
#19 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Ahoi Leute.
Ich habe mal mit meinen wenigen Videos von meiner Kanutour vom Yukon Territorium und auch von der Donau usw. ein kleines Filmchen von 3 Minuten gebastelt.
Viel Spaß dabei, vielleicht dekoriere ich damit einen guten Start in den hitzigen Tag, zumindest ist hier mitten vom Filmchen etwas Schnee zu sehen:-)
Grüße von der Donau Mike
#20 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
Ahoi Paddler und Paddlerinnen,
hier ein Filmchen was ich vor Ort am Big Salmon River spontan aufgenommen hatte.
Ich spreche einiges an, dort empfindet und sind die wichtigen Dinge anders gelagert als in der Zivilisation.
Anklicken und öffnen
Grüße von der Donau Mike
https://youtube.com/shorts/-T5p48vavFI?is=OG2xiyqG-Wk8VwsM
https://youtube.com/shorts/-T5p48vavFI?is=kMApHAAsb2ihLWyl
JanReinhardt
(
gelöscht
)
#21 RE: Ruf der Wildnis Kanutour auf dem Big Salmon River und Yukon
JanReinhardt
(
gelöscht
)
Richtig schönes Video! Solche Aufnahmen holen einen für ein paar Minuten komplett aus dem Alltag raus. Der Kontrast zwischen der Donau und den verschneiten Eindrücken vom Yukon hat mir besonders gefallen. Man merkt einfach, dass da echte Touren und viele Erinnerungen dahinterstecken – genau solche kleinen Filme schaue ich mir immer wieder gern an.
Vielen Dank für die Blumen. Leider wurde der Account gelöscht
Jedenfalls habe ich die Tage wieder an meine Wildnis Kanutour gedacht und etwas an Filmenmaterial gefunden und einen neuen Mini Short hochgeladen.
Am Anfang drei Fotos und im Anschluss eine Aufnahme vom Zelt, Schlafsack......Camp....Kanus, Yukon...
Viel Spaß dabei
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