Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
#28 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
… was ich noch vergessen hatte zu erwähnen: Wenonah schraubt UND klebt die Süllränder. Es wird also zwischen Hülle und Holz noch Epoxy (ggf. gefüllt) zu finden sein.
#29 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
So, der Lack ist ab - das Holz ist geschliffen. Anbei auch ein Foto von einem heute erfundenen „Spezialwerkzeug“, um den Süllrand auch gut von unten zu schleifen, ohne die Bootshülle zu verkratzen. Zusätzlich viel mit Ziehklingen in allen möglichen Formen gearbeitet. Morgen werde ich ölen, frage mich nur, wie das Aramid (oder Skinocoat) auf Öl reagiert, vor allem ob es reicht abzuwischen oder ob ich abkleben sollte. Bei Gelcoat hat Öl ja eher eine gute Wirkung, bei Aramid weiß ichs nicht. Wer weiß es? 



#30 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Abkleben ist meine Empfehlung.
Wenn du die Hülle nicht angeschliffen hast liegt das Aramidgewebe (Kevlar) nicht frei. Die Wenonahs sind meines Wissens mit einem klaren Skincoat versehen (UV-Schutz damit das Epoxyd nicht zerstört wird). Ich würde aber jede Oberfläche die nicht mit dem Öl (welches??) benetzt werden soll abkleben, da eine Reaktion nicht ausgeschlossen werden kann.
#31 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
… noch mal zu einer „Füllung mit Eopxy“ zwischen Innen- und Außenwenger:
Was dort zu sehen ist, ist die Bootshülle aus Kevlar und Epoxydharz, sauber zusammen mit dem Süllrand geschliffen.
Volker
Solo Canoe: GRB Newman Classic XL; Ashes Solo Day (cedar strip)
Paddle: BlackBart Bentshaft, Northstar Voodoo, GRB Newman Racing (new)
Tandem Canoe: Wenonah Itasca; Freedom 17.9 Cedar Strip
Ja, so kenne ich das von meinem Royalexkanu auch, zwischen den beiden Süllrandleisten (außen und innen) liegt die Bootshülle - nur, dass hier beim Voyager teils Lücken, wie ausgebrochene Stellen, sind, das machte mich stutzig.
#33 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Ok, das ist ungewöhnlich. Es könnte aber auch sein, das der Süllrand den du hast schon mal komplett erneuert wurde. Dabei sind ggf. Teile der Hülle abgebrochen. Das würde auch die Holzstopfen in den sSchraubenlöchern erklären.
#34 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Ich weiß nicht, die Seriennummer ist auch unter dem vordersten Thwart eingeritzt gewesen. Mit so einem neuen alten Boot ist auch immer etwas rätseln und vermuten verbunden. Jedenfalls: Einer der Vorbesitzer hat mit dem eigentlich unschönen Lack das Holz für einige Jahre konserviert, so dass ich dieses jetzt hervorgeholt und dank Öl (übrigens Leinöl, voll öko) wie neu aussehende Süllränder am Voyager habe, die die Farbe und Maserung des Holzes - der Hölzer, es sind ja mehrere Sorten - schön hervorheben, was zuletzt nicht der Fall war. Das hat zwar einige Stunden gedauert, lohnt sich aber.
[[File:IMG_0111.jpeg|none|auto]]
#35 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Schön isser geworden. Ja, ich finde auch dass sich die Arbeit lohnt.
Das animiert mich meinem Classic XL auch den Lack am Süllrand „auszuziehen“. Mal schauen wann ich damit starte.
Bei meinem Boot gibt es auch so eine ausgebrochene Stelle. Es sieht so aus, als wenn die Lücke zwischen den Hölzern ausgegossen wäre und nicht Teil des Bootskörpers ist.
Ich möchte dieses Jahr ebenfalls den Süllrand anschleifen, neu Ölen und die ausgebrochene Stelle reparieren. Habe dazu noch ein paar Fragen:
1. Nehme ich zum Auffüllen der Lücke Epoxydharz und fülle einfach vor dem Schleifen damit auf?
2. Einer der Vorbesitzer hat Ösen für Auftriebskörper in den Süllrand geschraubt. Ich bin nicht sicher, ob ich sie nach dem Ölen wieder anbringen möchte, da ich sie eigentlich nicht brauche…Aber womit verschliesse ich am besten die Löcher?
3. Ist der Süllrand vom Werk aus eigentlich mit Edelstahlschrauben versehen? Bei mir rosten jedenfalls einige Schrauben. Daher überlege ich, alle gegen welche aus Edelstahl zu tauschen. Gute Idee?
@ Pseudonym:
4. Hast du die Süllrand Unterseite innen ebenfalls geschliffen und geölt? Bei mir ist sie sehr rau und uneben.
5. Womit hast du vor dem Ölen abgeklebt? Meine Erfahrung ist, das Öl einfach überall drunter kriecht.
Danke und viele Grüße,
Theresa
#38 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Also, normalerweise sollten das Edelstahlschrauben sein, und da die aus Amerika sind auch noch mit einem anderen Gewinde als hier üblich.
Die ausgebrochenen Stellen habe ich mit Holzwachs aufgefüllt - Epoxyd wäre eine ziemliche Schmiererei gewesen.
Abgeklebt habe ich mit „frogtape“, das schließt am dichtesten, wobei man aber hinterher dennoch etwas Öl abwischen muss.
Innen habe ich auch geschliffen und geölt, klar. Das aber nur nach Gefühl und sicher nicht so ordentlich wie außen - sieht man ja auch später nicht.
Was die Fenderösen angeht: Je öfter man Schrauben aus Holz entfernt und wieder reindreht, desto schlechter halten sie…
Also entweder drinlassen und drumherum ölen (ja, und schleifen) oder raus machen, was aber nach sich zieht, dass du die Schraubenlöcher aufbohrst, mit Dübeln (am Besten auch Esche) füllst, diese absägst und plan schleifst, um dann zu ölen.
Was für ein Modell ist das Kanu denn?
Albert
PS: Sehe gerade, dass du auch so eine schwarze Fußstütze hast. Vielleicht kannst du mal ein Foto einstellen, wie die montiert ist? Würde mich interessieren.
#39 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Es ist ein Solitude und ich bin total begeistert von dem Modell. Hab allerdings bisher nur den Prism als Vergleich aber kann mir momentan kaum vorstellen, welches Modell das Solitude für mich toppen kann.
Foto von der Fußstütze: links im Prism (von 2007) ist die (stufenlos verstellbare) Fußstütze durch die Bootswand genietet, rechts im Solitude (2000) muss in Stufen verstellt werden, was etwas umständlich ist, da in den Löchern Schraube und Flügelmutter stecken. Da gibt es bestimmt eine komfortablere Lösung? Ich denke da z.B. an eine Art Splint wie bei der Sicherung für die Räder auf Bootswagenachse - aber das ist ein anderes Thema. Beim Solitude ist die Stütze innerhalb des Skeletts genietet, von außen also nix zu sehen.
Bei deinem Voyager sind Klötzer für die Fußstütze einlaminiert, sind die aus Holz? Sieht ja interessant aus.
#40 RE: Holz Süllrand vor Feutigkeit schützen
Hallo Theresa,
ein schönes Boot hast du dir da zugelegt.
Ich würde der Dauerhaftigkeit wegen die Stelle abkleben und mit gefülltem Epxidharz auffüllen dann schleifen und den Süllrand ölen. Die Schraublöcher würde ich wie pseudonym aufbohren und mit einem passenden Dübel verschließen. Hierzu kannst du auch das gefüllte Epoxi benutzen, dann ist das, entsprechend vorbereitet, ein Abwasch mit dem auffüllen der Stelle.
Von innen-unten auch schleifen und Ölen des Süllrandes halte ich für sehr wichtig. Abkleben machen ich mit einem guten Malertape. Es gibt da so ein blaues was sich sehr gut auf dem Kevlar innen andrücken lässt und so noch viel Öl drunter lässt. Am besten nach dem Ölen das Boot überkopf legen und trocknen lassen.
Die Schrauben sind ab Werk in VA und die rostigen (oder auch alle, wenn du schon mal dabei bist) solltest du ersetzen. Wie pseudonym schon schrieb musst du aber bei der Dicke aufpassen. Ich habe an meinem Itasca Schrauben gewählt die etwas dicker sind als die originalen, damit die auch greifen. Wenn sie trotzdem nicht greifen einfach mit Zahnstocher das Loch etwas auffüllen und dann schrauben.
Und nimm wenn es geht Schrauben mit Torxantrieb. VA mit Kreuzschlitz oder Schlitz sind anfällig für „Überdrehnung“ und dann ist der Antrieb zerstört.
Zur Verstellung der Fusstütze:
Die Schiebeverstellung biete mehr Komfort, besonders wenn die Fahrer*innen des Bootes oft wechseln oder viel getrimmt wird.
Die klassische Verstellung im Solitude bietet mehr Sicherheit und kann nicht verrutschen!
Zudem ist die einfache Reparaturmöglichleit (ist die Schraube weg kann ein Draht oder Splint oder Stock eingesetzt werden) ein Vorteil auf Touren.
Meine Erfahrung/ Methode beim Ölen:
Das Boot kieloben auf hohe Böcke legen, so dass der Süllrand auf Kopfhöhe ist. Dann kann man innen und außen bequem arbeiten und muss nichts abkleben.
Meine Wahl beim Öl ist Owatrol D1, und ja, bei entsprechend vielen Auftragschichten sieht es irgenwann fast wie lackiert aus. Ist dann aber auch sehr haltbar.
VG Peter
- CANADIERFORUM
- ALLGEMEINES CANADIERFORUM
- Einsteigerfragen
- BOOTE UND ZUBEHÖR
- Boote: SELF MADE
- CANOE REVIEWS
- HOLZBOOTE | GESCHICHTE | TRADITIONELLES
- LAGERLEBEN
- Lagerleben: SELFMADE
- TOURENBERICHTE
- MARKTPLATZ
- GESTOHLENE AUSRÜSTUNG
- VERKAUFEN
- SUCHEN
- KOMMERZIELLES
- PADDELPARTNER, TREFFEN & CO
- ÜBER-REGIONAL
- NORD
- OST
- SÜD
- WEST
- Mitteilungen und Ankündigungen
- Anleitungen zum Forum
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!