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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 2.906 mal aufgerufen
 Tourenberichte
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Hennykanu Offline




Beiträge: 90

25.01.2016 18:07
#16 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

@AxeI Hallo Axel,
ist das da leinks ein Fantasy.
Der grüne ?
Gruß Frank

@xel Offline




Beiträge: 78

25.01.2016 18:19
#17 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Von Links nach Rechts MadRiver Fantasy, Bell Prodigy und WaveSport Diesel

Axel

P A D D E L B L O G
"Why would you want to sit and pull your canoe along, when you can stand tall and carry a big stick?" Harry Rock

Donaumike Offline




Beiträge: 993

26.01.2016 17:04
#18 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Hallo Axel,

ich werde Dir über den Landstrich berichten, wenn ich bei Dir am Neckar bin. Bis dahin sollte ich am Ziel sein. Schöne Aktion, die Wintertour bzw. Schlittenfahrt. Diesen Blogeintrag kannte ich noch gar nicht. Da war ich leider noch weit weg vom Open Canoe. Ich muss doch einmal alles nach und nach in Deinem interessanten und lehrreichen Blog durchlesen.
Ich bin auch froh den wenigen Schnee genutzt zu haben, einen Tag später und es hätte nicht mehr gereicht.

„Gebt mir Kanu und Schnee, der Rest kann behalten werden“

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon Mike

Donaumike Offline




Beiträge: 993

29.01.2016 09:11
#19 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Terra incognita

Hier ein kurzes Filmchen von einem Teilstück der winterlichen Erkundungsfahrt. Nur gut das Foto mit Video verwechselt wurde. Absicht war, einen Eisvogel zu fotografieren...


https://youtu.be/Uew6i3T9YRM Wenn Film bunt, auf Vollbild und danach fix auf Esc - Taste!

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon Mike

Donaumike Offline




Beiträge: 993

22.04.2016 09:10
#20 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Hallo und guten Morgen!


Zu guter Zeit bei fünf Grad plus tauchte ich mit meinem Kanu nach einem Spaziergang durch den Grünen Walde auf einem schmalen Pfade, in das fließende Element ein. Den ersten von den zwei schon befahrenen Gewässerabschnitten kürzte ich durch diesen Landweg ab, um mir das zeitraubende einsetzen und aussetzen zu ersparen.
So begann ich mit dem zweiten Gewässerabschnitt und durchpaddelte diesen in der Annahme wieder ein Wildschwein oder anderes zu entdecken. Leider ließ sich keines blicken, dafür einige Suhlen an den Ufern. Das bekannte Umfeld diesmal nicht in Weiß, grün ist auch eine schöne Farbe.
Das Kanu glitt dahin, plötzlich tauchte ein Fischotter auf und verschwand. Irgendwann das Erste ausbooten, nur ein paar Meter versetzt vom letzten Mal, weil das Wasser dort zu unruhig wurde. Das ausbooten wurde dennoch schwierig, zu tief für meine Paddelstiefel und das Ufer zu hoch. Nun war ich dort angelangt wo ein neues Abenteuer auf dem unbekannten Wasserwege beginnen sollte.
So setzte ich in den sacht fließenden Wasserpfad mit geländebedingten Hürden neben einer Wildschweinsuhle ein. Der folgende Abschnitt schlängelte sich durch die Wildnis, hier und da ein Bäumchen im Wasser, was präzise Fahrt und Umsicht erforderte. Die Ufer und die Vegetation beeindruckten durch ihre Vielfalt. Ein weiterer Fischotter ließ sich diesmal länger blicken. Oft ein Knacken im Urwald der Stille, keine Sicht auf deren Ursache, ein Umstand an das ich mich erst wieder gewöhnen muss. Einige Stellen wurden so idyllisch, wo sich ein Gefühl des Angekommen - sein - einstellte.
Plötzlich wieder ein Knacken, eine Hirschkuh oder verwandtes konnte für einen Augenblick gesichtet werden. Nicht weit weg davon ein breiterer Abschnitt, mit einem größeren Teich zu verwechseln. Ein Schwan verkrümelte sich und ein Kranich schloss sich nicht weit weg davon mit an. Wenige Enten suchten das Weite, auf der Donau ist derzeit mehr Betrieb.
Die Anspannung stieg, eine unbekannte Hürde sollte langsam auftauchen. So kam ein Durchlass in Form einer Röhre zum Vorschein, die zu einer Durchfahrung durch dessen Ausmaße animierte. Mit Schwierigkeiten wurde in einem winzigen Kehrwasser davor geparkt, das Umsetzen wurde ähnlicher Natur wie zuvor.
An Land war ich kurz orientierungslos, weil ein Wasserlauf zu viel, das Gelände einem Urwald glich. Kartenmaterial existiert davon nicht, was einem etwas beistehen könnte. Nach einer entspannten Erkundung über Land wurde ich wieder Herr meiner Sinne.
Nach dem einbooten war ich auf dem rechten Wege und erkannte, das der Durchlass eine gute Mausefalle gewesen wäre. Der Flusscharakter wechselte sich ständig mit Kleinfluss und größeren Bach ab. Ein sachtes Rascheln und Knacken, ein Rehbock der sich etwas länger blicken ließ. So tauchte ich immer weiter hinein und wurde ganz süchtig danach. Gefühlsmäßig näherte ich mich einer weiteren Portage, die Erkundung aus der Luft hatte dies zu erahnen gelassen, was sich aber nicht bestätigte.
Nun war ich an meinem Ziel angelangt; nicht ganz! Es waren noch etwa 20 Meter bis zu einem befestigten Weg, der auch auf Zivilisation hindeutete. In der Nähe von einer Biberröhre legte ich nun an. Auf einmal tauchte einfach so ein Biberkopf vor meinem Bug auf, schaute mich für mehr als fünf Sekunden an, platschte und verschwand. Dorthin zum Weg konnte nicht gepaddelt werden, weil der Sog des Durchlasses einen Klemmer verursacht hätte. Nun stieg ich abenteuerlich aus und musste für 20 Meter Luftlinie zum Ziel, einen Umweg von etwa 70 Metern durch unwegsamstes Gelände mit Sumpf überwinden. Am Ziel sortiert und mit einem Notvorrat gestärkt, war nun die Tour einer anderen schönen Art zu ende. Fortsetzung folgt, irgendwann.

Grüße Mike

strippenziacha Offline




Beiträge: 664

22.04.2016 19:25
#21 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Servus Mike,

feine Sache....und wow...scheint doch dort jede Menge Bärlauch zu geben wenn ich mich nicht täusche...

Muß mich sputen noch welchen zu finden....gibt jede Menge Rezepte :-)


Schöne Ecke...weiter so!

Hans

Aus am grantigen Orsch kimmt koa lustiga Schoaß

Donaumike Offline




Beiträge: 993

27.04.2016 14:14
#22 RE: Lewis und Clark Expedition light antworten

Mit dem Bärlauch bin ich mir auch nicht sicher, kommt bestimmt dort in der Gegend auch vor, hätte eine Riechprobe machen sollen, ob es auch nach Knoblauch riecht... bei der nächsten Tour sicher.

Hier noch ein paar Bilder von dieser Tour. Das vierte Foto zeigt die Stelle, wo der Rehbock ins Grüne verschwand. Das letzte Foto zeigt die Vegetation, wo mit dem Kanu dahinter angelegt wurde. Wie beschrieben wurde dieses Grün umgangen.

Grüße
Mike

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