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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
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Donaumike Offline




Beiträge: 993

17.04.2015 09:34
#16 RE: Beil, Messer, Machete und Spaten antworten

Wenn Machete schon am Start, kann ich einen Klappspaten empfehlen, man glaubt fasst gar nicht, was ein Spaten im fasst undurchdringlichen Gehölz anrichten kann, leider habe ich keinen mehr...

Einen Spaten, je nach Ausführung, kann man u.a. als Behelfsaxt (Brennholz), Behelfsmachete und Behelfssäge einsetzen. Es gibt auch Campingäxte mit Holzstichsäge und kombinierbaren Spatenblatt.

Mit einem Spaten kann man u.a. bei Bedarf und Duldung auch gut einen Sickergraben um sein Zelt / Tipi graben, Spatengänge sind ja auch einigen bekannt.

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Marti81 Offline



Beiträge: 113

19.04.2015 10:08
#17 RE: Beil oder Messer antworten

Es gibt ja klare regeln. Nicht länger als neun cm klinge bei messern keine einhand öffner keine spring oder butterfly funktion zwei klingich ist auch schwierig.

Ich hab das zeugs also macheta das ontario und ein klappmesser meist im rucksack oder in der tonne so verstaut das ich es definitiv nicht als waffe plötzlich verwenden kann.

Und man sollte so was immer als werkzeug angeben.so sehen meine werkzeuge auch aus.

würde gerne den link laden zur gesetzgebung doch der will nicht.

Infos würde ich nicht ausm googel stammtisch holen!

Grüsse der martin

Das Glück deines Lebens,hängt von der Beschaffheit deiner Gedanken ab...

Deerslayer 1800 Offline



Beiträge: 7

21.07.2016 09:26
#18 RE: Beil oder Messer antworten

Hier wird oft von einer Axt gesprochen, ist zweihänig bedienbar. Ist meiner Meinung nach Überflüssig, um Seitenäste abzuschlagen oder Kleinholz zu machen reicht ein Beil (einhändig).
Für dickere Stämme ist eine Säge sinnvoller.
Für leichtes Gepäck: Messer und eine der neuen Klappsägen, kommt man weit.

AllyDR15 Offline




Beiträge: 43

22.07.2016 19:47
#19 RE: Beil oder Messer antworten

sicherlich sind da die persönlichen Vorlieben ganz verschieden. Ich als Holzfäller nehme auf längere Touren immer meine Axt mit...und eine Säge. Ein Beil ist wirklich nur was fürs Filigrane...um gesägtes Rundholz ordentlich Spalten zu können, ist es einfach zu leicht und hat einen zu kurzen Stiel...meine Meinung. Mein Helsport Ofen verträgt auch längere Scheite..und so schön das Brennholzmachen auch ist....irgendwann will ich ja mal fertig sein.

DonBon Offline




Beiträge: 11

22.07.2016 21:26
#20 RE: Beil oder Messer antworten

Nachdem ich ausführlich den Thread verfolgt habe und meine eigenen Erfahrungen mit beidem - also sowohl Messer als auch Beil - pflichte ich meinen Vorschreibern bei: je nach Einsatzzweck haben beide (auch sicherheitsaspektliche) ihr Vor- und Nachteile. Wenn die Äste nicht so dick sind und eine gewisse Restfeuchte haben oder zum Holzhacken nehm ich immer mein Fiskars Camper Beil. Für kleine Äste aber (bspw. für Hobos) hab ich mir damit schon tiefe Schnittwunden zugezogen (sch... is das Ding auch heute nach unzähligen Einsätzen noch scharf!). Da nehm ich dann lieber ein Messer für. Ich nehm generell immer mein Tauchermesser von Beuchat mit, was für UW konzipiert ist taugt im Kanu auch bestens.

Den Vorschlag mit der Machete (mit Sägerücken finde ich aber so interessant dass ich mich heute den halben Tag mit den Dingern auseinander gesetzt hab. Allerdings scheint es, wie bei allem, erhebliche Qualitätsunterschiede zu geben. Weiss zufällig wer, wo es wirklich taugliche, lange Macheten mit nem ordentlichen Sägerücken zu gucken und kaufen gibt?

Den Abstand zwischen Brett und Kopf bezeichnen die meisten als Horizont

GünterL Offline




Beiträge: 1.033

22.07.2016 22:52
#21 RE: Beil oder Messer antworten

Sorry, ich halte nicht viel von den Macheten mit Sägerücken. Würde da eher eine richtige Säge mitnehmen.
Entweder eine kleine Faltsäge (meine persönliche Wahl: Felco 600) oder eine "Bushcraftsäge". Ich bin da
eher pragmatisch und hab mir am Flohmarkt eine alte Gestellsäge gekauft. Es gibt aber natürlich auch schöne
"Bushcraft Saws" zu kaufen zB https://www.raymears.com/Bushcraft_Produ...lding-Buck-Saw/
Oder man nimmt nur das Sägeblatt mit (passt gerollt meistens in den Kochtopf) und baut sich die Säge outdoor selber.

Meine persönliche Zusammenstellung: Alte Gestellsäge, Wetterlings Forstaxt und ein altes Haumesser. Das Ganze passt schön in ein altes Photostativetui. (Messer ist sowieso mit)

LG Günter

A bad day on the water is better than any good day at work (Jerry Vandiver)

Rincewind Offline



Beiträge: 6

24.07.2016 12:44
#22 RE: Beil oder Messer antworten

Hallo,
als Säge benutze ich eine Silky Bigboy 360 mit grober Verzahnung. Das ist eine Klappsäge mit sehr hoher Schnittleistung. Die Säge ist relativ leicht (~450g + 200g Kunststoffscheide), sägt aber eigentlich alles, ob trocken oder nass bis 30cm Durchmesser. Sie ist zwar etwas bunt, aber wenn man sie in der Hand hält schon eine feines Werkzeug.
Wenn ich weiß, dass ich viel Spalten muss (z.b. Meterholz auf den "Touristen"-Touren in Schweden) nehme ich eine Fiskars X17 mit. Die ist zwar etwas schwerer (~1600g), aber super robust und spaltet alles, vorallem ohne viel Kraft, was ich mit der Silky sägen kann. Ein Beil wäre mir hier zu mühsam... Ich hatte lange Zeit eine Ochsenkopf Spaltfix Axt mit auf Tour, aber der Holz-Stiel ist doch etwas anfälliger als der Fiskars aus Kunststoff. Der Kopf war vergleichbar.
Ich habe lange Zeit ein feststehendes Messer mitgenommen. Aber eigentlich war es immer im Weg, ob am Gürtel oder im Packsack. Ausserdem denke ich, dass ein Messer immer "am Mann" sein sollte. Ein feststehendes Messer am Gürtel muss dann eventuell beim Einkaufen wieder in den Packsack. Deswegen bin ich auf ein kleines Taschenmesser umgestiegen, dass ich auch zum Essen benutze.

Gruß
Timm

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